Reiseveranstalter muss Rückzahlungshinweise im Internet deutlich machen

Zuletzt aktualisiert:

Ein Reiseveranstalter darf es seinen Kunden nicht unangemessen schwer machen, nach einer coronabedingten Reiseabsage Erstattungsansprüche geltend zu machen. Das gilt auch für entsprechende Informationen auf der Internetseite, entschied das Landgericht Hannover. Die dortigen Corona-spezifischen Informationen müssten auch einen leicht ersichtlichen Hinweis enthalten, wann Kunden Anspruch auf Rückzahlung des Reisepreises haben, so die Richter.

Landgericht Hannover (Az. 13 O 186/20)