Immer modisch up do date – auch mit wenig Geld

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Große oder kleine Geldsorgen gehören zum Leben der meisten Menschen einfach dazu - leider! Das bedeutet jedoch nicht, dass man auf die neusten Trends beim Thema Klamotten verzichten und „wie von gestern“ rumlaufen muss. Gerade wir Sachsen sind es aus früheren Zeiten gewohnt, aus nichts eine Menge zu machen. Improvisation hat uns schon immer das Leben erleichtert! Kann das auch beim Thema Mode helfen?


Das Mode-Karussell dreht sich

Im Modezirkus dreht sich alles im Kreis, und das mit wachsender Geschwindigkeit. Zum Beispiel waren die 80er, seit sie vorbei sind, schon mindestens dreimal wieder ein heißer Trend. Aktuell sehen wir gerade einige Teile aus den 90er Jahren wie Plateauschuhe, die als neu entdeckter Hype gefeiert werden. Die 70er sind hingegen ein echter modischer Dauerbrenner, denn einzelne Teile aus dieser Zeit passen sehr gut zum sogenannten Boho-Stil, der ein wenig an die alten Hippies erinnert. Brauchbare Kleidung sollte man also möglichst nicht wegwerfen, wenn sie aus der Mode kommt, denn mit ziemlicher Sicherheit ist sie kurze Zeit später wieder in. Es lohnt sich demzufolge auch, bei den älteren Geschwistern oder Verwandten mal in den Schränken zu stöbern – häufig finden sich einzigartige Teile, die zu den aktuellen Trends passen.
 

Den eigenen Stil finden

Als Jugendlicher ist man modisch noch in der Phase der Selbstfindung und macht eine Zeit lang alle Trends mit. Wird man jedoch erwachsen, ist es Zeit für einen eigenen modischen Stil. Er sollte einerseits die eigenen Vorzüge herausstellen und für Selbstsicherheit und ein gutes Gefühl sorgen. Dann ist es der passende Look. Stellt man als Frau zum Beispiel fest, dass man sich in Bleistiftröcken oder Bootcut Jeans sehr wohl fühlt, konzentriert man sich auf diese Styles. Bestimmte Accessoires geben dem Look dann die persönliche Note.


Kombinierbare Teile kaufen

Jeder hat so eine Bekannte, die vor einem vollen Kleiderschrank stehen kann und trotzdem nichts zum Anziehen findet. Das Problem liegt im Einkauf und kann auch an dieser Stelle gelöst werden. Es sollte vermieden werden, extravagante Teile zu kaufen, die nicht zu den vorhandenen Kleidungsstücken im Kleiderschrank passen. Wer sparsam und gleichzeitig modisch sein will, kauft Kleidung, die sich mit den bereits gekauften Stücken kombinieren lässt, setzt auf Basics und bleibt seinem Stil treu. Dasselbe Teil wie eine Jeansjacke kann immer wieder anders aussehen, wenn man es mit Accessoires kombiniert. Das können zum Beispiel Tücher sein. Accessoires sind in der Regel günstiger als Kleidungsstücke!


Online nach Schnäppchen suchen

Das Internet ist ein wahres Paradies für Schnäppchenjäger. Man muss nur wissen, wo man die passenden Rabatte, Gutscheine und Sales-Angebote finden kann. Am einfachsten ist es, man gewöhnt sich gleich an, beim Online-Shopping immer über Seiten wie Sparheld oder MyDealz einzusteigen. So verpasst man keinen der Vorteile. Sucht man also online ein neues Kleidungsstück, einen Duft oder ein bestimmtes Paar Schuhe, klickt man zunächst auf diese Seite. Entweder lässt man sich wie bei einem Schaufensterbummel von den Vorschlägen auf der Startseite inspirieren, oder steigt über die Suche ein.


Das 2. Händchen

Flohmärkte und Secondhand-Geschäfte bieten unter Garantie jede Menge Schnäppchen. Hier kann jeder sowohl Basics als auch außergewöhnliche Teile finden, die sich zum eigenen Stil perfekt kombinieren lassen. Auch Accessoires, Schuhe und Schmuck lassen sich hier günstig kaufen. Manche Menschen haben Vorbehalte gegenüber Kleidung aus zweiter Hand. Das ist in der Regel aber nicht nötig. Wenn man die Kleidung genau prüft, kann man sich schon ein gutes Bild davon machen, ob sie auch pfleglich behandelt wurde. Zudem haben die Betreiber der Geschäfte ein großes Interesse daran, nur gute Ware anzubieten.

Vorteile von Secondhand-Kleidung:

  • Eventuelle Giftstoffe sind aus den Textilien schon längst herausgewaschen.
  • Die Preise sind unschlagbar, gerade bei Markenkleidung.
  • Heutzutage landen sogar viele ungetragene Kleidungsstücke beim nächsten Besitzer. Viele Leute haben einen sehr vollen Kleiderschrank und kommen gar nicht dazu, alle Teile zu tragen. Davon profitieren die Käufer im Second-Hand Geschäft, denn viele Sachen sind in extrem gutem Zustand.
  • Natürlich ist Kleidung aus zweiter Hand nachhaltig. Für jedes Teil, das gebraucht gekauft wird, muss eines nicht neu produziert werden. Das spart Ressourcen wie Wasser und verkleinert den CO2 Fußabdruck des Einzelnen.
  • Es gibt oft echte Einzelstücke, die sonst keiner hat.

Natürlich gibt es in Dresden ein paar echt coole Secondhand-Shops.  Und wer deutschlandweit auf Schnäppchenjagd gegen will, findet hier Tipps zu den besten Secondhand-Läden in Deutschland. Online gibt es natürlich auch jede Menge Online-Flohmärke wie Kleiderkreisel, ubup oder eBay Kleinanzeigen für diejenigen, welche lieber von zu Hause auf Secondhand-Schnäppchenjagd gehen.


Kleidung mit DIY aufpeppen

Alten Sachen zu einem neuen Leben verhelfen? Kleine Makel kaschieren und ein Teil so wieder tragbar machen? Kein Problem mit Do it yourself! Es gibt sehr viele Möglichkeiten, es braucht nur etwas Kreativität und ein paar kleinen Utensilien. Und vielleicht wird man so sogar zum Trendsetter, anstatt den Trends nachzueifern, denen die Masse folgt. Hier ein paar Beispiele:

  • Wenn Stoffschuhe wie von Converse ihre beste Zeit hinter sich haben, können sie mit etwas Stoff und Kleber noch einmal ganz von vorn anfangen! Und da coole Stoffdesigns sowieso gerade im Trend sind, kann man mit dieser Methode nichts falsch machen. Hier gibt es eine ausführliche Anleitung.
  • Ein lästiger Fleck verunstaltet das Lieblingsteil? Die Rettung kann darin liegen, es in einer anderen Farbe zu färben. Die Batik-Technik eignet sich sehr gut dafür. Diese Methode kommt einfach nicht aus der Mode und es entstehen immer wieder Einzelstücke. Natürlich kann man auch ein Stickbild aufnähen, um eine unschöne Stelle zu verbergen.
  • Kleidung, die man nicht mehr tragen will oder die nicht mehr passt, muss man nicht wegwerfen. Man kann sie zu neuen Dingen verarbeiten, die man dann nicht kaufen muss. Unzählige DIY Kanäle auf YouTube liefern die passenden Inspirationen.

Übrigens: Unsere Leser sind immer auf dem Laufenden, wenn es darum geht, herauszufinden, wo man am besten einkaufen sollte. Wie wäre es damit, die regionalen Geschäfte zu unterstützen, damit das Leben in unseren Straßen weiter pulsiert? Mit der Aktion „Ich kauf hier“ geben wir Bürgern die passenden Tipps an die Hand.