Fahndungskontrolle im Grenzgebiet

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Fahndungskontrolle im Grenzgebiet

Fahndungskontrolle im Grenzgebiet

Zeit: 08.08.2019, 07.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Ort: Grenzgebiet im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz

 

(2980) Das Polizeirevier Marienberg führte heute mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei sowie der Bundespolizeiinspektion Chemnitz und dem Hauptzollamt Erfurt im Grenzgebiet eine Fahndungskontrolle durch.

Ziel der Kontrolle war es, grenzüberschreitende Kriminalität zu erkennen, zu bekämpfen und das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung zu erhöhen.

Eine Kontrollstelle war in Marienberg, OT Reitzenhain an der Grenzübergangstelle eingerichtet. Weiterhin gab es eine Kontrollstelle in Wolkenstein, OT Hilmersdorf, An der Heinzebank. Zudem fahndeten mehrere zivile Streifen im Einsatzraum.

Gegen 08.10 Uhr kontrollierten die Einsatzkräfte an der Kontrollstelle Reitzenhain einen Pkw Audi sowie dessen Fahrer (55). Dabei stellten die Beamten einen Böller ohne vorgeschriebene Kennzeichnung fest. Es erfolgte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz.

Einer Zivilstreife war gegen 09.45 Uhr auf der B 174 im Bereich Gelobtland ein weiterer Pkw Audi aufgefallen. Nachdem die Beamten den Wagen gestoppt hatten, versuchte sich ein Insasse (27) eines kleinen Päckchens zu entledigen. Den Beamten war dies jedoch nicht verborgen geblieben. In dem Päckchen befanden sich letztlich mehrere Cliptütchen mit verschiedenen Betäubungsmitteln. Die Fahrerin (29) des Audi stand offenbar unter Betäubungsmitteleinfluss. Ein Vortest verlief positiv auf Amphetamine, so dass eine Blutentnahme angeordnet werden musste. Gegen die Frau wird wegen Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmittel ermittelt.

In der Beifahrertür fanden die Beamten zudem ein Etui, in dem sich ebenfalls mehrere Cliptütchen mit verschiedenen Betäubungsmitteln befanden. Gegen den Beifahrer (26) sowie den 27-jährigen Insassen wird wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. 

Die Einsatzkräfte kontrollierten insgesamt 129 Fahrzeuge sowie 218 Personen.

Neben den benannten Straftaten wurden sechs Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt. Einem Kleintransporter musste aufgrund eines Schadens an der Frontscheibe die Weiterfahrt untersagt werden.

Zudem stellten die Einsatzkräfte des Zolls mehrere steuerrechtliche Verstöße fest.

Insgesamt waren rund 100 Beamte der Polizeidirektion Chemnitz, der sächsischen Bereitschaftspolizei Chemnitz sowie der Bundespolizeiinspektion Chemnitz und dem Hauptzollamt Erfurt in den Polizeieinsatz eingebunden. (ju/mg)

Quelle: www.polizei.sachsen.de/de/MI_2019_66750.htm