Corona-Inzidenz geht in Sachsen zurück

Hier finden Sie aktuelle Informationen rund um das Thema Corona.

- Fallzahlen in Chemnitz, Deutschland und der Welt

- Anmeldeportal zur Impfung gegen das Corona-Virus

- Übersicht freie Impftermine in Sachsen

- Informationen zur Corona-Schutzimpfung

- Anbieter von Schnelltests in Chemnitz

- Informationen des Bunesgesundheitsministeriums

- Verordnungen für Chemnitz und das Land Sachsen

- Chemnitz hält zusammen - Plattform für Unterstützer, Helfer und Hilfesuchende

- Reisehinweise vom Auswärtigen Amt

- Ratgeber der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Psychischen Gesundheit

- Alle aktuellen Corona-Regeln hier im Überblick

Infos des Freistaates Sachsens zur Impf-Terminvergabe


20. April 2021

15:50 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 288,6 ( + 11,3). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Dienstag mit 129 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 14.378 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 427 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 218 Personen (- 11), davon 52 auf der Intensivstation (- 2) Betroffene Einrichtungen sind derzeit zwei Pflegeheime, 25 Schulen und Horte, 15 Kitas und ein Kinderheim.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 50.009 Personen gegen Corona geimpft worden. 18.475 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 19. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

15:45 Uhr Schulen und Kitas droht erneute Schließung

Vielen Schulen und Kitas in Sachsen droht mit Verabschiedung des geänderten Infektionsschutzgesetzes ab kommender Woche die Schließung. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) sprach am Dienstag nach der Kabinettssitzung von einer «dunklen Woche für den Schulbetrieb». Betroffen seien alle Schulen und Kitas in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer Wocheninzidenz von 165 an drei Tagen in Folge. Am Dienstag wurde dieser Wert nur von den Städten Leipzig und Dresden sowie dem Landkreis Leipzig unterschritten. In allen anderen Regionen müssten Kinder und Jugendliche demnach wieder zu Hause lernen.

Piwarz zufolge soll bei Übersteigen der Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern binnen einer Woche grundsätzlich wieder Wechselunterricht fällig werden - auch für die Grundschulen. Das System fester Klassen sei so nicht mehr umsetzbar. Auch in den Grundschulen müsse der Unterricht komplett umgekrempelt werden. Es habe beim Bund keine Bereitschaft gegeben, den Ländern da entgegenzukommen. Den Ländern sei ohne Not ein kompliziertes System aufgezwungen worden, sagte er. Man habe nicht auf die Expertise der Länder Rücksicht genommen. (dpa)

15:42 Uhr Kabinett segnet Hilfsprogramm für Härtefälle in der Pandemie ab

Das sächsische Kabinett hat den Bund-Länder-Fonds zu Härtefällen in der Corona-Pandemie abgesegnet. Er ist für Firmen vorgesehen, die bei Förderprogrammen bisher durchs Raster fielen. Der Fonds mit einem Volumen von 1,5 Milliarden Euro soll zu gleichen Teilen vom Bund und den Ländern getragen werden. Wie Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Dresden sagte, entfallen auf Sachsen 37,4 Millionen Euro Bundesgeld, das in gleicher Höhe nun von Sachsen komplettiert wird.

Das Programm soll im Mai beginnen. Die Sächsische Aufbaubank wickelt es ab. Die Härtefallhilfen sollen für einen Zeitraum von Juni 2020 bis Juni 2021 gezahlt werden. Eine Voraussetzung ist, dass der Antragsteller durch die Pandemie in seiner Existenz bedroht ist und bisher keine Unterstützung aus Bundesprogrammen erhielt. Die Härtefallhilfe soll als Zuschuss zu bestimmten betrieblichen Fixkosten in Anlehnung an die Überbrückungshilfen gezahlt werden. Insgesamt können pro Unternehmen bis zu 100 000 Euro möglich sein.

Dulig ging davon aus, dass die Zahl der betroffenen Unternehmen überschaubar bleibt und sich auf Einzelfälle beschränken wird. Im zweiten Lockdown habe Sachsen bisher rund 600 Millionen Euro für Unternehmen gezahlt. Dennoch seien einige Firmen durch das Raster gefallen. Als Beispiel nannte er das Traditionslokal Barthels Hof in Leipzig. Das Restaurant musste 2019 nach einem Brand schließen und konnte damit auch keinen Umsatz machen. Ein Nachweis von Umsatz wiederum war die Voraussetzung für staatliche Hilfe.(dpa)

15:08 Uhr Sachsen hebt Impfpriorisierung für Astrazeneca in Praxen komplett auf

In Sachsen können sich ab sofort alle Bürger in Arztpraxen mit dem Impfstoff von Astrazeneca impfen lassen. Wie Gesundheitsministerin Petra Köpping am Dienstag nach der Kabinettssitzung in Dresden mitteilte, ist damit die Impfpriorisierung für diesen Impfstoff komplett aufgehoben. Es gibt allerdings Bedingungen: Die Impfung darf in den am Impfprogramm beteiligten Praxen nur nach einer ausführlichen Beratung erfolgen. Sowohl der Arzt als auch der impfwillige Bürger müssen zustimmen. Bisher wurde der Impfstoff nur Menschen im Alter ab 60 Jahren verabreicht.

12:08 Uhr Piwarz warnt vor Einschnitten für Schulbetrieb

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) hat mit Blick auf die geplanten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes vor erheblichen Einschnitten im Schulbetrieb gewarnt. Die sächsische Regierung habe vehement dafür gestritten, «dass die Bildungshoheit der Länder geachtet wird und wir unseren sächsischen Weg unabhängig der Inzidenzzahlen, aber mit lokaler Bewertung des Infektionsgeschehens und mit einem strengen Hygiene- und Testregime fortsetzen können», schrieb Piwarz am Dienstag in einem Brief an die Schulleitungen: «Diese Möglichkeit wird uns nun aus der Hand geschlagen.»

Piwarz zufolge würde ein Verbot von Präsenzunterricht ab einer Inzidenz von über 165 an drei aufeinander folgenden Tagen bedeuten, dass nach jetzigem Stand in allen Landkreisen und in der Stadt Chemnitz die Schulen wieder komplett in die häusliche Lernzeit wechseln müssten.

In der Zeitung «Die Welt» (Dienstag) wurde Piwarz noch deutlicher: «Es entsetzt, dass das Recht der Kinder auf Bildung und Teilhabe keine Gültigkeit mehr haben soll. Ich dachte, wir wären schon weiter gewesen.» Wenn man die 165-er-Inzidenz zum Maßstab erhebe, dann drohe, dass Schulen bis zum Sommer nicht mehr öffnen können: «Ein so fatales Signal an Kinder und Eltern können die Abgeordneten nicht ernsthaft senden wollen.» (dpa)

10:40 Uhr Corona-Inzidenz geht in Sachsen zurück

Die Rate der Neuansteckungen mit dem Coronavirus ist in Sachsen zurückgegangen. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Sieben-Tages-Inzidenz am Dienstag auf 220,9. Am Montag hatte der Wert noch bei 237 gelegen und am Sonntag bei 234. Er gibt an, wie viele von 100 000 Einwohnern sich binnen sieben Tagen mit Coronavirus angesteckt haben. Bundesweit sank die Inzidenz ebenfalls leicht auf 162,4.

Drei Landkreise in Sachsen liegen weiter über der 300er-Marke: der Erzgebirgskreis (323,6), der Landkreis Zwickau (322,5) und der Landkreis Mittelsachsen (315,4). Die niedrigsten Inzidenzen haben die beiden Großstädte Dresden (121,4) und Leipzig (134,7). Seit Beginn der Pandemie sind in Sachsen 8756 Corona-Patienten gestorben. (dpa)

10:00 Uhr Kabinett kommt in Dresden zur Corona-Lage zusammen

Das Kabinett kommt heute in Dresden zusammen, um über die aktuelle Corona-Lage zu beraten. Mit dabei sind Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) und Staatskanzleichef Oliver Schenk. Unter anderem geht es um die Neufassung des Infektionsschutzgesetzes, über das derzeit in Berlin abgestimmt wird. Schenk hatte bereits in der vergangenen Woche einige Kritikpunkte aus sächsischer Sicht geäußert, unter anderem zu den drohenden Schulschließungen und der Ausgangssperre. Zudem will Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) zum aktuellen Stand der Härtefallhilfen informieren.

19. April 2021

15:33 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 277,3 ( - 22.3 zum16.4). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Montag mit 247 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt vier weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 14.294 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 426 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 229 Personen (- 4 zum 16.4), davon 54 auf der Intensivstation (+/- 0) Betroffene Einrichtungen sind derzeit ein Pflegeheim, 23 Schulen und Horte, 14 Kitas und ein Kinderheim.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 48.628 Personen gegen Corona geimpft worden. 18.415 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 18. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

12:50 Uhr Augustusburg will Modellprojekt auch bei Bundes-Notbremse fortführen

Die Wiederöffnung von Gaststätten und Hotels in Augustusburg hat nach einer ersten Einschätzung von Bürgermeister Dirk Neubauer (SPD) nicht zu einem erhöhten Ansteckungsrisiko geführt. Das Modellprojekt sei definitiv kein Treiber der Pandemie, sagte Neubauer am Montag der Deutschen Presse-Agentur. «Im direkten Zahlenvergleich tun wir uns bei der Inzidenz im Landkreis nicht sonderlich hervor.» Zugleich gebe es von den beteiligten Gastronomen, aber auch vielen Gästen sehr positive Rückmeldungen.

Neubauer mahnte, das Projekt müsse auch bei der geplanten Bundes-Notbremse gegen das Coronavirus ermöglicht werden. «Jeder Tag, den das Projekt länger läuft, bringt uns mehr Erkenntnis.» Das Projekt in Augustusburg (Landkreis Mittelsachsen) war am 1. April gestartet. Gäste und Personal von Gaststätten und Hotels müssen sich täglich auf eine Corona-Infektion testen lassen. Der kostenlose Antigen-Schnelltest ermöglicht den Zutritt zu Restaurants, Hotels, Ferienwohnungen und Museum. (dpa)

10:51 Uhr Tanzschulen prüfen Klage gegen monatelange Schließung

Nach der monatelangen Schließung prüfen die Tanzschulen in Sachsen jetzt rechtliche Möglichkeiten, um eine Öffnung zumindest für den Einzelunterricht durchzusetzen. «Ab jetzt vergleichen wir uns mit anderen Branchen», sagte Tanzschulinhaber Oliver Thalheim am Montag in Leipzig. In Musikschulen sei ein Individualunterricht erlaubt. Es sei nicht nachvollziehbar, warum Tanzschulen nicht gleich behandelt würden. Außerdem müsse überprüft werden, warum Tanzunterricht für negativ Getestete oder gar geimpfte Menschen nicht zulässig sein soll.

10:20 Uhr Wocheninzidenz in Sachsen steigt weiter leicht an

In Sachsen nimmt die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus weiter zu. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche lag am Montagmorgen bei 237. Das geht aus den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor (Stand: 08.15 Uhr). Am Sonntag lag der Wert noch bei 234. Binnen eines Tagen registrierte das RKI für den Freistaat 756 Neuinfektionen. Am Montag sind die Zahlen allerdings meist geringer, weil am Wochenende weniger getestet und gemeldet wird.

16. April 2021

14:21 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 299,6 (+ 28,4). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Freitag mit 251 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 14.002 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 422 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 233 Personen (- 4), davon 54 auf der Intensivstation (+ 4) Betroffene Einrichtungen sind derzeit ein Pflegeheim, 18 Schulen und Horte, elf Kitas und ein Kinderheim.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 44.774 Personen gegen Corona geimpft worden. 18.186 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 15. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

11:00 Uhr Corona-Inzidenzwerte leicht gesunken, aber weiter auf hohem Niveau

Der Wochenwert der Corona-Neuinfektionen in Sachsen ist binnen 24 Stunden sowohl landesweit als auch in den am stärksten betroffenen Regionen zurückgegangen. Wie das Robert Koch- Institut (RKI) am Freitag mitteilte, sank die Zahl neuer Infektionen bezogen auf 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche (Sieben-Tage- Inzidenz) im Freistaat auf 229,5 (Stand 3.09 Uhr). Am Vortag betrug der Wert 235,3. Nur in Thüringen (256,0) ist die Quote derzeit noch höher. Bundesweit lag sie am Freitag bei 160,1.

Im Ranking der Landkreise und kreisfreien Städte Sachsens hatte am Freitag der Erzgebirgskreis mit 348,7 (Vortag: 376,8) die höchste Quote. Dahinter rangierten der Landkreis Zwickau mit 344,4 (378,4) und der Vogtlandkreis mit 332,7 (347,3). Die Stadt Chemnitz lag bei 299,6 nur knapp unter der Marke von 300. Den geringsten Wert hatte die Stadt Dresden mit 146,9.

Das RKI meldete am Freitag eine Zunahme von 1887 Neuinfektionen auf insgesamt 242 330 seit Beginn der Pandemie. Binnen eines Tages kamen 43 Todesfälle hinzu. Damit sind hier bisher 8697 Menschen in Sachsen an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die Zahl der Genesenen wird dem Gesundheitsministerium zufolge auf 215 550 geschätzt. Der Anteil Verstorbener an allen Infizierten liegt demnach bei 3,6 Prozent. (dpa)

15. April 2021

16:47 Uhr Knapp 39.000 Impfungen in Sachsen an einem Tag - neuer Höchstwert

In Sachsen sind an einem Tag knapp 39.000 Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden, ein neuer Tagesrekord. «Wir kommen gut mit dem Impfen voran. Die Impfzentren erweisen sich als extrem leistungsfähig und auch die Impfungen bei den Hausärzten nehmen Fahrt auf», sagte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Donnerstag. Am Mittwoch hatten 19 967 Menschen in einem Impfzentrum und 19.030 in Arztpraxen die Impfung erhalten. Damit sind in Sachsen seit Ende Dezember 996 158 Impfungen verabreicht worden – 707.756 Erst- und 288.402 Zweitimpfungen. (dpa)

16:50 Uhr Klinikum Chemnitz erwartet schwere Zeiten mit vielen Covid-Patienten

Ärzte des Chemnitzer Klinikums haben angesichts stark gestiegener Corona-Infektionszahlen eindringlich schärfere Beschränkungen angemahnt. Der Ärztliche Direktor Johannes Schweizer sprach am Donnerstag von einer «ungebremsten Dynamik des Infektions- und Belegungsgeschehens». Den Angaben zufolge geraten derzeit die Intensivstationen erheblich unter Druck.

«Da die Patienten im Schnitt 15 Jahre jünger sind als in der zweiten Welle, wächst die Wahrscheinlichkeit, dass sie – aufgrund besserer körperlicher Ausgangssituation – länger auf der Intensivstation bleiben», erklärte der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin IV, Stefan Hammerschmidt. Deswegen würden die Intensivbetten schneller knapp. Das Klinikum stellt sich den Angaben zufolge auf «schwere Zeiten» mit vielen Covid-19-Patienten ein. Deswegen werden nur noch Notfall-Operationen und medizinisch dringend notwendige Eingriffe vorgenommen. (dpa)

16:15 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 271,2 (+ 20,3). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Donnerstag mit 125 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt fünf weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 13.751 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 417 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 237 Personen (+ 4), davon 50 auf der Intensivstation (- 1) Betroffene Einrichtungen sind derzeit zwei Pflegeheime, zwölf Schulen und Horte, neun Kitas und ein Kinderheim.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 43.503 Personen gegen Corona geimpft worden. 17.807 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 14. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

15:15 Uhr Neues Diagramm zeigt Bettenauslastung in Krankenhäusern an

Im Coronavirus-Portal gibt es zur Situation in den Krankenhäusern ein neues interaktives Diagramm: den Bettenindikator. Zusätzlich zeigt ein Flächendiagramm das Verhältnis zwischen der Bettenbelegung insg. und dem Anteil der Patienten auf Normalstation an, twittert das Sozialministerium.

Im Coronavirus-Portal gibt es zur Situation in den Krankenhäusern ein neues interaktives Diagramm: den Bettenindikator. Zusätzlich zeigt ein Flächendiagramm das Verhältnis zwischen der Bettenbelegung insg. und dem Anteil der Patienten auf Normalstation an. https://t.co/La0wF37X56pic.twitter.com/B2jnEHJBFf

— Sozialministerium (@sms_sachsen) April 15, 2021

11:21 Uhr Volkswagen Sachsen impft wieder

Die Querelen um das Präparat Astrazeneca hatten dem Modellprojekt zu Corona-Impfungen bei Volkswagen Sachsen Ende März einen holprigen Start beschert. Seit rund einer Woche werde nun wieder geimpft - derzeit mit dem Vakzin von Biontech, sagte Unternehmenssprecher Carsten Krebs am Donnerstag. Insgesamt hätten bisher etwa 80 Mitarbeiter ihre erste Impfung erhalten. Die Resonanz bei den Beschäftigten sei gut, und die Betriebsärzte würden gern mehr Menschen impfen. Doch das sei abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffes, hieß es. Der Autobauer hatte am 30. März das Modellprojekt gestartet und erste Mitarbeiter im Zwickauer Werk mit Astrazeneca geimpft - als eines der ersten Industrieunternehmen in Deutschland. (dpa)

09:38 Uhr Corona-Pandemie grassiert vor allem im Südwesten Sachsens weiter

Die Landkreise Zwickau und Erzgebirge haben das Vogtland als negativen Spitzenreiter der Corona-Neuansteckungen in Sachsen abgelöst. Für die Region Zwickau meldete das Robert Koch-Institut am Donnerstag eine Wocheninzidenz von 378,4, für den Erzgebirgskreis von 376,8. Im Vogtland - schon länger Brennpunkt der Pandemie im Freistaat - wurde die Quote mit 347,3 Neuansteckungen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ausgewiesen. In Chemnitz liegt der Wert bei 271,2.

Auch landesweit steigt die Zahl der bestätigten Infektionen weiter. Laut RKI kletterte die Wocheninzidenz auf 235,3 - nach 227,8 am Tag zuvor. Damit bleibt Sachsen eine der Brennpunktregionen in Deutschland. Nur in Thüringen ist der Wert noch höher (259,2). Der Bundesschnitt liegt bei 160,1.

Insgesamt wurden aus Sachsen zum Donnerstag mehr als 2400 weitere Infektionen sowie 42 neue Todesfälle gemeldet (Stand: 3.09 Uhr). Damit wurden seit Ausbruch der Pandemie hierzulande fast 240 500 Coronainfektionen bekannt, 8654 Menschen starben. (dpa)

14. April 2021

18:30 Uhr Rund 55.000 Termine für Erstimpfungen bis Ende April

Sachsen macht beim Impfen weiter Druck. In den Impfzentren und über die mobilen Impfteams sei mit mehr als 18.000 Impfdosen pro Tag ein «Spitzenwert» erreicht worden, teilte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) am Mittwoch in Dresden mit. Damit habe die Kapazität der täglichen Impfungen erhöht werden können. Geplant waren bei Eröffnung der Impfzentren rund 13.000 Impfungen pro Tag.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) sind in Sachsen in den Impfzentren und Krankenhäusern bisher rund 603.000 Menschen gegen das Corona-Virus geimpft worden, davon sind 286.393 bereits zum zweiten Mal und damit vollständig geimpft. Das DRK verwies darauf, dass alle Menschen unter 60 Jahren, die bereits eine Impfung mit Astrazeneca erhalten haben, einen anderen Impfstoff erhalten. «Sie werden zu ihrem regulär gebuchten Termin mit einem mRNA Impfstoff geimpft», hieß es.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte am Dienstag erklärt, dass auf eigenen Wunsch auch eine Impfung mit Astrazeneca möglich sei. Dies müsse aber mit einem Arzt besprochen und abgewogen werden, betonte sie. Alle, die älter als 60 Jahre sind können sich - unabhängig von der Priorisierung - mit Astrazeneca impfen lassen. In den Impfzentren in Dresden, Leipzig und Chemnitz stehen dafür vorerst jeweils täglich 200 Termine für Erstimpfungen zur Verfügung. Abgesehen davon wird in den 13 Impfzentren für Erstimpfungen vorerst kein Impfstoff von Astrazeneca mehr verwendet. Bis Ende April gibt es laut DRK nach derzeitiger Planung rund 55.000 neue Termine für Erstimpfungen. (dpa)

18:51 Uhr Sachsen will Personenkreis für Corona-Impfungen erweitern

Sachsen will den Personenkreis der Berechtigten für eine Corona-Schutzimpfung in der kommenden Woche weiter öffnen. Das gab Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) am Mittwoch bei einer Video-Konferenz mit Vertretern unterschiedlicher Bereiche der Gesellschaft bekannt. Das soll Personen der sogenannten dritten Priorisierungsgruppe betreffen. Schon bisher konnten sich aus dieser Gruppe Menschen im Alter ab 60 für eine Impfung anmelden. Künftig soll das auch für andere möglich sein. Details wurden nicht genannt.

Zur dritten Prioritätsstufe gehören etwa Soldaten, Polizisten, Feuerwehrleute, Mitarbeiter «kritischer Infrastruktur» etwa im Bestattungswesen, im Transport- und Verkehrswesen, in der Ernährungswirtschaft oder auch in der Kinder- und Jugendhilfe. Kretschmer hoffte in der Diskussionsrunde darauf, dass Schulen von einer Verschärfung des Infektionsschutzgesetzes ausgenommen werden. Er ließ offen, ob Sachsen dem Gesetz andernfalls die Zustimmung verweigern wird. (dpa)

16:51 Uhr Städte- und Gemeindetag kritisiert Corona-Notbremse des Bundes

Der sächsische Städte- und Gemeindetag (SSG) hat die vom Bund angekündigten Corona-Regeln kritisiert. Die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen würden als «unverhältnismäßiger Eingriff in grundlegende Länder- und Bürgerrechte» abgelehnt, hieß es in einer SSG-Mitteilung vom Mittwoch. «Das sture Festhalten an der Inzidenz als alleinigem Indikator für weitreichende Grundrechtseinschränkungen ist falsch», erklärte SSG-Präsident Bert Wendsche. Daraus etwa Ausgangssperren abzuleiten - noch dazu ab einer Wocheninzidenz von 100 - könne dem Bund vor dem Bundesverfassungsgericht «um die Ohren fliegen».

Zudem sorgten die angekündigten Schulschließungen ab einer Inzidenz von 200 für «Entsetzen unter vielen Eltern, Schülern und nicht zuletzt den kommunalen Schulträgern». «Das ist nicht nur ein Eingriff in die Kultuszuständigkeit der Länder, sondern missachtet auch die wirksamen Hygienekonzepte und regelmäßigen Testungen, die gerade an Sachsens Schulen eingeführt wurden», so Wendsche.

Die Bundesregierung hatte sich am Dienstag auf einen Entwurf für das neue Infektionsschutzgesetz geeinigt, der strengere Regeln bereits ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 vorsieht. Dann sollen etwa bestimmte Geschäfte schließen und eine Ausgangsbeschränkung in Kraft treten, die den Aufenthalt außerhalb der Wohnung zwischen 21.00 Uhr und 5.00 Uhr grundsätzlich verbietet. Ab einem Wert von 200 soll außerdem Präsenzunterricht an Schulen verboten werden. (dpa)

14:40 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 250,9 (- 4,9). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Mittwoch mit 67 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 13.626 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 412 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 233 Personen (+ 7), davon 51 auf der Intensivstation (- 2) Betroffene Einrichtungen sind derzeit zwei Pflegeheime, sieben Schulen und Horte, 11 Kitas und ein Kinderheim.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 41.557 Personen gegen Corona geimpft worden. 17.747 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 13. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

14:25 Uhr Sachsen will Lehrpläne in der Corona-Krise ausdünnen

Sachsen will in der Corona-Krise die Lehrpläne anpassen und Inhalte streichen. Dazu gebe es derzeit Gespräche mit Schulleitern, Lehrerverbänden, Schüler- und Elternvertretern sowie Gewerkschaften, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums in Dresden auf Anfrage am Mittwoch. Eine erste Runde ist für Mittwoch angesetzt, eine zweite für Donnerstag.

Zunächst gehe es vor allem um das Verfahren, betonte der Ministeriumssprecher. Inhalte aus den Lehrplänen zu streichen, sei ein «langer und komplexer Prozess.» Zuvor müssten die Erfahrungen aus dem Schuljahr unter Corona-Bedingungen einfließen.

Laut Ministerium soll im Juli eine Entscheidung getroffen werden, wo Abstriche in den Lehrplänen gemacht werden. Streichungen soll es den Angaben zufolge in allen Fächern geben - wegfallen sollen aber keine.

Nötig wird die Anpassung der Lehrpläne, weil in der Corona-Krise durch Schulschließungen, Quarantäne, Home-Schooling oder Wechselunterricht der Unterricht an den Schulen nicht wie gewohnt stattfinden konnte. Lehrpläne auszudünnen, sei auch deshalb schwierig, weil die Situation von Schule zu Schule sehr unterschiedlich sei, hieß es. So waren etwa die Schulen im Vogtland deutlich länger geschlossen als beispielsweise in Dresden oder Leipzig. (dpa)

11:33 Uhr Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus in Sachsen steigt weiter

Die Zahl der Corona-Neuansteckungen steigt in Sachsen weiter. Das Robert Koch-Institut bezifferte die Inzidenz am Mittwoch auf 227,8. Am Vortag hatte der Wert noch bei 212 gelegen. Er gibt an, wie viele Neuinfektionen es binnen einer Woche je 100 000 Einwohner gegeben hat. Sachsen hat nach Thüringen (254,0) weiterhin den zweithöchsten Wert aller Bundesländer. Bundesweit betrug die Inzidenz 153,2.

Von den 13 Regionen in Sachsen bleibt der Vogtlandkreis der Negativ-Spitzenreiter. Dort lag der Wert bei 370,8. Auch der Landkreis Zwickau (349,2) und der Erzgebirgskreis (338,3) weisen Werte jenseits der 300er-Marke auf. Die niedrigsten Inzidenzen haben die beiden Großstädte Leipzig (143,6) und Dresden (147,6). (dpa)

10:00 Uhr Pflicht zu Testangebot in Betrieben - Sachsen als Vorreiter

Nach der vom Bund angekündigten Pflicht zum Angebot von Corona-Tests in Unternehmen ändert sich für Sachsens Firmen nach Einschätzung des Gesundheitsministeriums nichts. In Sachsen sind die Arbeitgeber bereits seit Mitte März verpflichtet, regelmäßig Tests für Mitarbeiter mit Kundenkontakt oder diejenigen, die im Büro arbeiten, anzubieten. Mittlerweile müssen sich Beschäftigte und Selbstständige mit direktem Kundenkontakt zweimal pro Woche testen lassen. «Wir sind bundesweit Vorreiter gewesen», so Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD).

09:45 Uhr Dresden verbietet «Querdenken»-Demonstrationen am Samstag

Die Stadt Dresden hat eine für diesen Samstag geplante «Querdenken»-Demonstration gegen Corona-Auflagen im Zentrum untersagt. Das Verbot erging auch unter Verweis auf die jüngsten Veranstaltungen der Bewegung in Stuttgart und Kassel mit Tausenden Anhängern, wie das Rathaus am Dienstagabend mitteilte. Dort waren Corona-Schutzvorschriften, Auflagen der Behörden und Anweisungen der Polizei missachtet worden. Als weiteren Grund führte die Stadtverwaltung das aktuelle Infektionsgeschehen in der sächsischen Landeshauptstadt an.

13. April 2021

16:30 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 255,8 (+ 18,3). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Dienstag mit 106 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 13.559 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 412 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 226 Personen (+ 14), davon 53 auf der Intensivstation (+ 3) Betroffene Einrichtungen sind derzeit zwei Pflegeheime, vier Schulen und Horte, 12 Kitas und ein Kinderheim.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 39.587 Personen gegen Corona geimpft worden. 17.727 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 12. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

14:30 Sachsen verlängert Corona-Regeln bis 9. Mai

Sachsen wird die derzeit bestehenden Corona-Maßnahmen vorerst bis zum 9. Mai verlängern. Darauf hat sich am Dienstag die Landesregierung verständigt. Mögliche Änderungen sollen erst nach der Neufassung des Bundesinfektionsschutzgesetzes einfließen, so Gesundheitsministerin Petra Köpping.

Die sächsische Landesverordnung sieht unter anderem Kontaktbeschränkungen und Einkaufen nur mit Terminvergabe und Negativtest vor. Schulen und Kitas bleiben zudem unabhängig von der Inzidenz mit Auflagen geöffnet.

Freistaat wartet auf neues Bundesinfektionsschutzgesetz

"Wir wollen die Diskussion zwischen Bund und Ländern zunächst abwarten", sagte Köpping. Die Regeln könnten aber jederzeit angepasst werden. Das Bundeskabinett beschloss am Dienstag Änderungen am Infektionsschutzgesetz. Damit sollen die Corona-Regeln in Deutschland vereinheitlicht und eine Notbremse für Regionen eingezogen werden, in denen die Inzidenz bei 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche oder höher liegt. In Sachsen betrug dieser Wert am Dienstag 212.

Sachsen Sozialministerin Petra Köpping rechnet damit, dass Ende nächster Woche mehr als 1.300 Betten mit Corona-Patienten belegt sind. Zwei Wochen später drohe eine Überlastung der Kliniken. Der Freistaat müsste dann alle Lockerungen zurücknehmen, denn 1.300 ist die vereinbarte Notbremse.

Sachsen will ab Freitag alle Lehrer impfen

Ab Freitag können in Sachsen alle Lehrer einen Corona-Impftermin vereinbaren, also auch die Lehrkräfte an den weiterführenden Schulen und das gesamte Schulpersonal. Das kündigte Sozialministerin Petra Köpping ebenfalls am Dienstag an. Bislang war das nur Grund- und Förderschullehrern vorbehalten.

Auf der Kabinettspressekonferenz sagte Köpping auch, dass nächste Woche 12.000 Impfdosen von Johnson&Johnson nach Sachsen geliefert werden. Laut Landesregierung sollen damit unter anderem Obdachlose geimpft werden.

10:33 Uhr Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen in Sachsen steigt

In Sachsen nimmt die Zahl der Neuansteckungen mit dem Coronavirus weiter zu. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat am Morgen 212. Am Tag zuvor lag der Wert noch bei 203,6. Die Inzidenz gibt Auskunft über die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Vor einem Monat, am 13. März, lag die Inzidenz im Freistaat noch bei einem Wert von 105,1. Sachsen ist nach Thüringen (235) bundesweit das am stärksten von der Corona-Pandemie betroffene Bundesland. (dpa)

10:28 Uhr Regierung bringt Bundes-Notbremse auf den Weg

Das Bundeskabinett hat die Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag in Berlin. Damit müssen sich die Menschen in weiten Teilen Deutschlands auf Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen.

10:00 Uhr Kabinett berät über Verlängerung der geltenden Corona-Regeln

Das sächsische Kabinett will am Dienstag (13.00 Uhr) über eine Verlängerung der bestehenden Corona-Maßnahmen beraten. Das kündigte Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) im Vorfeld an. Demnach sollen die bestehenden Regeln und Einschränkungen vorerst bis zum 9. Mai beibehalten werden, um die Menschen nicht weiter zu verunsichern, hieß es. Erst danach sollen dann mögliche Änderungen durch die Neufassung des Bundesinfektionsschutzgesetzes einfließen. Die Landesverordnung läuft am Sonntag (18. April) aus. Sie sieht unter anderem Kontaktbeschränkungen und Einkaufen nur mit Terminvergabe und Negativtest vor. Schulen und Kitas bleiben zudem unabhängig von der Inzidenz mit Auflagen geöffnet.

Gibt es in den Krankenhäusern allerdings mehr als 1300 Covid-Patienten auf den Normalstationen, sieht die aktuelle Verordnung eine Rückkehr zu einem strengeren Lockdown vor. Am Montag wurden laut Gesundheitsministerium 1101 Corona-Patienten in Sachsens Krankenhäusern gezählt. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche (Inzidenz) lag bei 203. (dpa)

12. April 2021

16:36 Uhr Sachsen will Corona-Einschränkungen bis 9. Mai verlängern

Sachsen will die geltenden Corona-Regeln um drei Wochen verlängern. Die derzeitige Corona-Schutzverordnung bleibe bestehen und werde bis zum 9. Mai verlängert werden, sagte Regierungssprecher Ralph Schreiber am Montag auf Anfrage. Am Dienstag will das Kabinett zur Abstimmung zusammenkommen. Zuvor hatten Medien berichtet. Die derzeitige Landesverordnung läuft am Sonntag (18. April) aus. Damit bleiben etwa Kontaktbeschränkungen bestehen, Gastronomie und Hotels geschlossen, Schulen und Kitas mit Einschränkungen geöffnet.

Sachsen reagiert damit auf die geplante Neufassung des Bundesinfektionsschutzgesetzes. Unterdessen dauern die Gespräche unter anderem zwischen Bund und Ländern über die Einführung einer bundesweiten Corona-Notbremse an. Die Neuregelung soll einheitliche Regeln für Regionen mit hohen Corona-Zahlen festschreiben, in denen die Sieben-Tage-Inzidenz über 100 liegt. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte hingegen Bedenken angemeldet und gefordert, dass sich die Beschränkungen nicht allein an Inzidenzwerten orientieren dürften. (dpa)

13:00 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 237,5 (+ 43,9 zum 9.4.). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Montag mit 395 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt sieben weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 13.453 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 412 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 212 Personen (+ 13 zum 9.4.), davon 50 auf der Intensivstation (+ 8 zum 9.4.) Betroffene Einrichtungen sind derzeit zwei Pflegeheime, vier Schulen und Horte, neun Kitas und ein Kinderheim.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 32.720 Personen gegen Corona geimpft worden. 17.617 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 8. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

10:00 Uhr Inzidenzwert in Sachsen wieder über 200 - Schulstart mit mehr Tests

Der Wert der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche hat in Sachsen die Marke von 200 überschritten. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Montag betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Morgen 203,6 nach 193,4 am Sonntag. Nur Thüringen lag am Montag mit einer Inzidenz von 228,5 noch vor Sachsen. Für ganz Deutschland gab das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz mit 136,4 an nach 129,2 am Sonntag.

Noch immer, so das RKI, ist die Interpretation der Zahlen schwierig, weil es während der Osterfeiertage und -ferien vermutlich weniger Tests gab und auch weniger Ergebnisse übermittelt werden konnten.

Für Sachsens Schüler hat am Montag der Unterricht nach den Ferien mit verschärften Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus begonnen. Schüler und Schülerinnen weiterführender Schulen müssen sich, wie auch das Personal, zwei Mal wöchentlich testen lassen. Ab Klasse 5 gilt im Unterricht zudem eine Maskenpflicht. Die Pflicht zum Schulbesuch fällt weg. (dpa)

11. April 2021

14:38 Uhr Mehr als 2.200 Corona-Neuinfektionen am Wochenende - Inzidenz steigt

In Sachsen sind am Wochenende mehr als 2.200 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Von Samstag auf Sonntag wurden laut Sozialministerium 1.039 neue Fälle gemeldet, von Freitag auf Samstag waren bereits 1.210 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 gezählt worden. Der Wert der Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche näherte sich der Marke von 200.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) betrug die Sieben-Tage-Inzidenz am Sonntag 193,4 (Stand: 3.08 Uhr) nach 182 am Samstag. Nur Thüringen lag mit einer Inzidenz von 218,5 noch vor Sachsen. Für ganz Deutschland gab das RKI die Sieben-Tage-Inzidenz mit 129,2 an nach 120,6 am Samstag.

In Sachsen sind vor allem die Landkreise im Südosten heftig betroffen: Im Vogtlandkreis lag die Inzidenz bei fast 350, im Landkreis Zwickauer Land bei mehr als 298 und bei 274 im Erzgebirgskreis. Noch immer, so das RKI, ist die Interpretation der Zahlen schwierig, weil es während der Osterfeiertage und -ferien vermutlich weniger Test gab und auch weniger Ergebnisse übermittelt werden konnten.

Auf den Normalstationen der sächsischen Krankenhäuser waren am Sonntag laut Sozialministerium 1065 Betten mit Covid-19-Patienten belegt. Das entsprach einer Auslastung von 67,4 Prozent. Auch hier zeigte sich eine unterschiedliche Verteilung: In der Stadt Chemnitz und den Landkreisen Mittelsachsen, Zwickau, Erzgebirgskreis und Vogtlandkreis betrug die Auslastung 76,1 Prozent, in der Stadt und dem Landkreis Leipzig sowie dem Landkreis Nordsachsen 53,5 Prozent. In Dresden und den Landkreisen Meißen, Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge, Bautzen und Görlitz lag sie bei 62,5 Prozent.

Die Belegung der Betten auf den Normalstationen mit Covid-19-Patienten gilt als Indikator für mögliche Verschärfungen bei den Schutzmaßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Geschehens. Die kritische Grenze ist laut Sozialministerium erreicht, wenn dort 1300 Covid-19-Patienten behandelt werden, die nicht intensivmedizinisch betreut werden müssen. (dpa)

09. April 2021

15:45 Uhr Demo gegen Corona-Politik in Leipzig verboten

Die Stadt Leipzig hat die für Samstag geplanten Demos der Corona-Kritiker verboten. Das Verbot gelte auch für Ersatzversammlungen, heißt es aus dem Rathaus. Grund für die Entscheidung war unter anderem eine Gefahrenprognose der Polizei. Mit 700 Teilnehmern wollten Gegner der Corona-Politik auf dem Augustusplatz demonstrieren. Ein Veranstalter geht nach Angaben der Polizei gerichtlich gegen das Verbot vor. Eine Entscheidung steht noch aus.

15:21 Uhr November- und Dezemberhilfen in Sachsen weitgehend ausgezahlt

Die Anträge auf November- und Dezemberhilfen für Unternehmen sind in Sachsen weitgehend abgearbeitet worden. Wie das sächsische Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilte, wurden 97 Prozent der beantragten Novemberhilfen und 93 Prozent der Dezemberhilfen inzwischen bewilligt. Die Auszahlungen summierten sich auf 192,0 sowie 224,8 Millionen Euro.

Seit Mitte Februar können sächsische Unternehmen nun auch die Überbrückungshilfe III beantragen. Mehr als 5000 Anträge seien bisher eingegangen. 96,5 Millionen Euro wurden ausgezahlt. Die Frist für die Überbrückungshilfe III endet am 31. August. Anträge für die November- und Dezemberhilfen in Sachsen können noch bis zum 30. April gestellt werden. (dpa)

14:45 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 193,6 (- 35,0). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Freitag mit 68 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 13.058 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 405 Personen verstorben. Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 199 Personen (+ 18), davon 42 auf der Intensivstation (+ 5) Betroffene Einrichtungen sind derzeit zwei Pflegeheime, fünf Schulen und Horte, 13 Kitas und ein Kinderheim.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 32.720 Personen gegen Corona geimpft worden. 17.617 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 8. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

10:00 Uhr Corona-Wochenwert zieht laut RKI in Sachsen wieder an

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Freitag hat der Wochenwert der Corona-Infektionen in Sachsen wieder leicht angezogen. Lag die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag noch bei 143, so stieg sie auf rund 151 am Freitag (Stand: 3.08 Uhr). Laut RKI wurden seit Beginn der Pandemie insgesamt 231 314 Infektionen mit dem Coronavirus labortechnisch nachgewiesen. Noch immer, so das RKI, ist die Interpretation der Zahlen schwierig, weil es während der Osterfeiertage und -ferien weniger Test gegeben haben kann und auch weniger Ergebnisse übermittelt werden konnten. Auf den Intensivstationen des Landes wurden am Freitag (Stand: 8.19 Uhr) 219 Covid-19-Patienten versorgt, wie die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin auswies. Mehr als die Hälfte davon, nämlich 127, mussten künstlich beatmet werden. Auf den Normalstationen lagen nach Angaben des Sozialministeriums am Donnerstag außerdem weitere 1116 Covid-19-Patienten. Die kritische Grenze für die Rückkehr in den Lockdown ist in Sachsen erreicht, wenn mehr als 1300 Betten auf Normalstationen mit Covid-19-Patienten belegt sind. (dpa)

08. April 2021

15:00 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 228,6 (- 46,2). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Donnerstag mit 85 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 12.990 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 405 Personen verstorben. Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 181 Personen (- 5), davon 37 auf der Intensivstation (- 1) Betroffene Einrichtungen sind derzeit zwei Pflegeheime, 12 Schulen, 12 Kitas und ein Kinderheim.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 31.494 Personen gegen Corona geimpft worden. 17.607 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 7. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

13:26 Uhr Tausende freie Impftermine in Chemnitz

Nach der Wiederfreigabe des Impfstoffes AstraZeneca gibt es in Chemnitz jede Menge freie Impftermine. Eine Übersicht des DRK listet derzeit allein für die nächsten Tage rund 6.000 freie Termine auf. Alle Personen über 60 Jahre können sich dafür über das Impfportal des Freistaates anmelden.

12:00 Uhr Corona-Regelungen bremsen Unternehmensinsolvenzen in Sachsen

Die coronabedingte Aussetzung der Anmeldung von Insolvenzen hat in Sachsen im vergangenen Jahr zu einem deutlichen Rückgang entsprechender Verfahren geführt. 569 Fälle bedeuteten einen Rückgang um 116 Verfahren oder 16,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019, wie das Sächsische Landesamt für Statistik am Donnerstag in Kamenz mitteilte. Deutlich angestiegen seien jedoch die angemeldeten Forderungen der Gläubiger um 79,3 Prozent auf 531,8 Millionen Euro. Das entsprach den Angaben zufolge durchschnittlich 934 600 Euro je Verfahren. Woraus sich der deutliche Anstieg ableitete, wurde nicht mitgeteilt.

10:13 Uhr Impftermine für über 60-Jährige buchbar - Inzidenz sinkt laut RKI

In Sachsen können sich seit Donnerstag über 60-Jährige Termine für eine Corona-Impfung buchen. Wie das Sozialministerium mitteilte, werden dabei ausschließlich Termine für Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca vergeben. Am Morgen war die Terminvergabe ohne größere Wartezeiten zunächst möglich. Das sächsische Impfportal war bereits vor 8.00 Uhr dafür erreichbar. Die Impfungen sollen dann am Freitag beginnen.

Unterdessen ist die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, die die Rate der Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche angibt, nach Angaben des Robert Koch-Institus (RKI) erneut leicht gesunken. Laut RKI lag sie am Donnerstag (Stand: 3.08 Uhr) bei 143. Am Vortag hatte der Wert noch bei 150 gelegen. Damit lag Sachsen weiter hinter Thüringen an der zweiten Stelle der deutschen Bundesländer. Allerdings wies das RKI erneut darauf hin, dass es wegen der Osterfeiertage zu weniger Tests und verzögerten Meldezahlen gekommen sein kann. Das sei bei der Interpretation der Zahlen zu berücksichtigen. (dpa)

07. April 2021

17:05 Uhr Ab Donnerstag in Sachsen Impftermine für über 60-Jährige buchbar

Impfberechtigte der Priorisierungsgruppe drei - also Menschen ab 60 Jahre - können ab (dem morgigen) Donnerstag Impftermine bei den sächsischen Impfzentren buchen. Bis voraussichtlich Mitte April stünden rund 50 000 Impftermine mit dem Impfstoff von Astrazeneca zur Verfügung, teilte das Sozialministerium am Mittwoch in Dresden mit. Die Termine können den Angaben zufolge ausschließlich über das Onlineportal sachsen.impfterminvergabe.de gebucht werden.

Die ersten Termine sollen bereits am Freitag zur Verfügung stehen. Ab voraussichtlich Mitte April solle der Impfstoff von Astrazeneca dann auch in den Arztpraxen angeboten werden, hieß es. Wie das Deutsche Rote Kreuz mitteilte, können Interessenten, die sich bislang weder telefonisch noch über das Onlinebuchungsportal für eine Impfung registriert hatten, bei der Berechtigungsprüfung die Kategorie «Personen, die über 60 Jahre alt sind (ohne Priorisierung), ausschließlich mit dem Impfstoff von dem Hersteller Astrazeneca» auswählen. Wer bereits registriert sei, melde sich zur Buchung mit der Registriernummer und dem Passwort an. In der Ansicht Terminsuche befinde sich dann die Auswahlmöglichkeit für dieses zusätzliche Impfangebot. (dpa)

14:55 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 274,8 (+ 2,4). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Mittwoch mit 60 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 12.905 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 404 Personen verstorben. Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 186 Personen (+ 10), davon 38 auf der Intensivstation (+ 2) Betroffene Einrichtungen sind derzeit zwei Pflegeheime, 12 Schulen, 13 Kitas und ein Kinderheim.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 30.061 Personen gegen Corona geimpft worden. 17.607 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 6. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

12:45 Uhr «Forum Corona» soll Bürgerbeteiligung in Sachsen stärken

Mit einem sogenannten «Forum Corona» will die sächsische Landesregierung Erfahrungen von Bürgern mit der Corona-Pandemie und den Schutzmaßnahmen sammeln und Empfehlungen für die Zukunft erarbeiten. Geplant sei, dass sich dafür etwa 50 Menschen aus ganz Sachsen zusammenfinden, wie das Justizministerium am Mittwoch mitteilte. Berücksichtigt werden solle bei der Zusammensetzung, dass ein Querschnitt der Bevölkerung abgebildet werden soll.

Bis Ende des Jahres sollen die Treffen zunächst über Video zusammengeschaltet stattfinden. Vorgesehen ist, dass sich Menschen verschiedenen Alters, Geschlechts, Bildungsgrads, unterschiedlicher Berufstätigkeit, regionaler Herkunft oder Behinderung austauschen. Die in Zusammenhang mit der Pandemie stehenden thematischen Schwerpunkte sollen über das Beteiligungsportal der Landesregierung bei der Bevölkerung abgefragt und für die Diskussionen gebündelt werden. Die Foren sollen in Anhörungen, moderierten Plenumsrunden und Kleingruppengesprächen auf Empfehlungen hinarbeiten, die an Regierung und Landtag übergeben werden.

«Die Wahrnehmungen und Einschätzungen der Bürgerinnen und Bürger in der Pandemie können eine wichtige Grundlage für die künftige Gestaltung von Politik und für Entscheidungen von Regierung, Landtag und Verwaltungen sein», erklärte Justizministerin Katja Meier (Grüne). Gerade die unterschiedlichen Alltagserfahrungen würden den Blick auf ganz praktische Probleme lenken. (dpa)

10:00 Uhr Corona-Wochenwert in Sachsen wieder leicht gesunken

Die Zahl der innerhalb der letzten sieben Tage je 100 000 Einwohner neu mit dem Coronavirus Infizierten ist in Sachsen erneut leicht gesunken. Der Inzidenzwert lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Mittwoch bei rund 150 (Stand: 7. April, 3.08 Uhr), nachdem er am Vortag noch mit etwa 181 angegeben worden war. Das RKI wies jedoch darauf hin, dass über Ostern vermutlich weniger Tests vorgenommen worden seien und deshalb auch weniger Ergebnisse gemeldet würden. Dies sei bei der Interpretation der Zahlen zu berücksichtigen.

Am Dienstag hatte das Sozialministerium mitgeteilt, dass sich die Gesamtzahl der Infektionen seit Ausbruch der Pandemie auf 227 845 erhöht hatte. Das RKI meldete am Mittwoch 227 862 Fälle. Laut RKI wurden bislang 8449 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gezählt. Die Angaben der Behörden variieren aufgrund unterschiedlicher Meldezeiten aus den Kommunen und den Ländern.

Am Mittwoch sollten in Sachsen die ersten Hausarztpraxen in die Impfkampagne gegen das Virus einbezogen werden. Wegen der noch geringen Liefermengen sollen pro Praxis und Woche zunächst etwa 20 Impfdosen zur Verfügung stehen, wie das Sozialministerium berichtete. Zunächst werde mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft, später soll das Vakzin von Astrazeneca hinzukommen. Die Terminvergabe regeln die Praxen selbst. Dabei können die Mediziner ihre Patientinnen und Patienten gezielt ansprechen, um die vorgegebene Priorisierung einzuhalten. (dpa)

06. April 2021

17:36 Uhr Hausarztpraxen beginnen am Mittwoch mit Corona-Impfungen

In Sachsen sollen die Hausarztpraxen ab (dem morgigen) Mittwoch in die Impfkampagne gegen das Coronavirus einbezogen werden. Wegen der noch geringen Liefermengen sollen pro Praxis und Woche zunächst etwa 20 Impfdosen zur Verfügung stehen, wie das Sozialministerium am Dienstag in Dresden mitteilte. Zunächst werde mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer geimpft, später soll das Vakzin von Astrazeneca hinzukommen. Die Terminvergabe regeln die Praxen selbst. Dabei können die Mediziner ihre Patientinnen und Patienten gezielt ansprechen, um die vorgegebene Priorisierung einzuhalten.

Die Praxen würden ihren Impfstoffbedarf über den Großhandel und die Apotheken beziehen, hieß es. Sie bestellen den Impfstoff selbst über das System der Regelversorgung. Ergänzend zu den Lieferungen über den Großhandel erhalten rund 160 Praxen in den grenznahen Landkreisen Görlitz, Erzgebirge und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in dieser Woche rund 50 000 Dosen des Impfstoffes von Astrazeneca. Damit soll den Angaben nach die Impfkampagne in den Grenzregionen zusätzlich unterstützt werden. (dpa)

17:00 Uhr Öffnungen in Sachsens Städten und Landkreisen - Dauer ungewiss

Handel, Kultur, Freizeit: In Sachsens Städten und Landkreisen haben am Dienstag wie geplant die vor Ostern geschlossenen Geschäfte mit Click & Meet sowie Friseure, Museen oder Tierparks wieder geöffnet. Nach der neuen Corona-Schutzverordnung spielt die Inzidenz - der Wert der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner - dabei keine Rolle mehr. Entscheidend ist die Bettenbelegung mit Covid-19-Patienten auf Normalstationen der Krankenhäuser, die Obergrenze liegt bei 1300 landesweit.

Am Montag lag die diesbezügliche Auslastung nach Angaben des Sozialministeriums bei 66 Prozent. Die derzeitige Prognose gehe nicht davon aus, dass die Belastungsgrenze in der laufenden Woche überschritten werde. Weitere Voraussetzung für Lockerungen sind Hygienekonzepte der Einrichtungen: Besucher und Kunden müssen einen tagesaktuellen Schnell- oder Selbsttest vorlegen. Wie lange dieses Stück Normalität möglich ist, ist unklar. (dpa)

16:30 Uhr Sächsischer Lehrerverband will an Abiturprüfungen festhalten

Der Sächsische Lehrerverband spricht sich ausdrücklich für die Durchführung der Abiturprüfungen auf vergleichbarem Niveau zu den Vorjahren aus. Ein Aussetzen der schriftlichen Prüfungen würde die Abiturienten bei der Bewerbung um einen Studien- oder Ausbildungsplatz benachteiligen, erklärte Verbandsvorsitzender Jens Weichelt am Dienstag. Den Abiturienten dürften durch ein «Corona-Abitur» im Schuljahr 2020/2021 keine Nachteile entstehen.

Zuvor hatte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgeschlagen, Abi-Prüfungen notfalls ausfallen zu lassen und die zuletzt erreichten Schulnoten in die Prüfungszeugnisse aufzunehmen. «Das Ziel aller Abschlussprüfungen muss es sein, dass jeder Schüler eine optimale Chance erhält, einen anerkannten Schulabschluss zu erwerben», so Weichelt. Ein solcher Abschluss müsse vollständig anerkannt sein. Ein «Corona-Abitur» würde sehr bald als zweitklassig gelten. (dpa)

15:00 Uhr Corona-Bettenauslastung auf Normalstationen bei 66 Prozent

In den sächsischen Krankenhäusern sind aktuell 1037 Betten auf Normalstation mit Corona-Patienten belegt. Die derzeitigen Prognose gehe nicht davon aus, dass die Belastungsgrenze von 1300 in der laufenden Woche überschritten wird, wie das Sozialministerium am Montag auf Anfrage mitteilte. Die Bettenbelegung ist seit 1. April entscheidend für mögliche Lockerungen - für Geschäfte, Museen und Freizeiteinrichtungen mit Hygienekonzept und Test. Nach der jüngsten Übersicht (Stand: 6. April 12.00 Uhr) liegt die Auslastung bei 66 Prozent. Weitere 345 Covid-19-Patienten befinden sich auf Intensivstationen. (dpa)

14:41 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 272,4 (+ 11,4 zum 1.4.). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Dienstag mit 640 an, inkl. Nachmeldungen. Es gibt sechs weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 12.845 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 404 Personen verstorben. Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 176 Personen (+ 7 zum 1.4.), davon 36 auf der Intensivstation (+ 3 zum 1.4.) Betroffene Einrichtungen sind derzeit 1 Pflegeheim, 16 Schulen und 14 Kitas.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 28.922 Personen gegen Corona geimpft worden. 17.538 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 5. April 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

14:10 Uhr Kretschmer unterstützt Laschet-Vorstoß zu «Brücken-Lockdown»

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer unterstützt den Vorstoß des CDU-Vorsitzenden Armin Laschet nach einem schnellen und harten «Brücken-Lockdown». «Er hat ohne Zweifel Recht», sagte Kretschmer der in Dresden erscheinenden «Sächsischen Zeitung». «Mit der Dynamik vor Ostern werden wir Ende Mai nicht erreichen.» Erst dann könne man erwarten, dass die Impfungen einen nennenswerten Beitrag zur Verringerung des Infektionsgeschehens liefern.

Laschet hatte vorgeschlagen, im Kampf gegen die dritte Corona-Welle einen sogenannten «Brücken-Lockdown» zu beschließen. Damit solle die Zeit überbrückt werden, bis viele Menschen geimpft seien. Konkret solle der Lockdown zwei bis drei Wochen dauern.

Kretschmer sagte: «Wir sind es auch denjenigen schuldig, die in den Krankenhäusern unter Hochdruck und extremer Belastung arbeiten, nicht wieder so furchtbare Situation wie zu Weihnachten eintreten zu lassen.» Das Problem sei, dass sich für viele Menschen die Realität in den Krankenhäusern im privaten Umfeld nicht abbilde. «Sie spüren die Last der Einschränkungen, aber nicht die Bedrohung durch das Virus.» In Sachsen würden täglich 100 bis 200 neue Infektionen reichen, damit die Intensivstationen in kurzer Zeit überlastet seien. (dpa)

09:55 Uhr Wochenwert der Corona-Infektionen über Ostern leicht gesunken

Die Zahl der innerhalb der letzten sieben Tage je 100 000 Einwohner neu mit dem Coronavirus Infizierten ist in Sachsen nach dem Osterwochenende wieder leicht gefallen. Der Inzidenzwert lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) am Dienstag bei rund 181 (Stand: 6. April, 3.08 Uhr), nachdem er am Vortag noch mit fast 190 angegeben worden war. Das RKI wies jedoch darauf hin, dass über die Feiertage vermutlich weniger Tests vorgenommen und Ergebnisse gemeldet wurden. Dies sei bei der Interpretation der Zahlen zu berücksichtigen.

Die Gesamtzahl der Infektionen seit Ausbruch der Pandemie erhöhte sich auf 227 371, wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte. Laut RKI wurden bislang 8433 Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gezählt. Die Angaben der Behörden variieren aufgrund unterschiedlicher Meldezeiten aus den Kommunen und den Ländern.  (dpa)

04. April 2021

TU verschärft Corona-Regeln fürs Sommersemester

Für viele Studenten in Chemnitz wird das anstehende Sommersemester erneut rein digital ablaufen. In einem Offenen Brief kündigte Rektor Gerd Strohmeier an, dass wegen der hohen Corona-Infektionszahlen nur ein Bruchteil der Lehrveranstaltungen vor Ort möglich ist. Außerdem werden viele Hygienemaßnahmen wieder verschärft.

01. April 2021

14:00 Uhr 65 neue Fälle, Inzidenz sinkt wieder

Der Corona-Inzidenzwert in Chemnitz ist wieder leicht zurückgegangen. Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 261,0 (-40,2 im Vergleich zum Vortag) und liegt damit den 13. Tag in Folge über 100.

Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das Robert-Koch-Institut können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Dienstag mit 65 an. Es gibt außerdem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 12.205 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 398 Personen verstorben (+/-0).

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 169 Personen (+5 im Vergleich zum Freitag), davon 33 auf der Intensivstation (-2). Betroffene Einrichtungen sind derzeit 1 Pflegeheim, 29 Schulen und 26 Kitas. Die Gesamtzahl der durch Covid19-Patienten belegten Betten auf der Normalstation in Sachsen beträgt 1.054.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 26.250 Personen gegen Corona geimpft worden. 15.990 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 31. März 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

31. März 2021

15:30 Uhr Inzidenz steigt auf über 300

Der Corona-Inzidenzwert in Chemnitz ist wieder leicht zurückgegangen. Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 301,2 (-15 im Vergleich zum Vortag) und liegt damit den 12. Tag in Folge über 100.

Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das Robert-Koch-Institut können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Dienstag mit 124 an. Es gibt außerdem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 12.140 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 398 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 164 Personen (+4 im Vergleich zum Freitag), davon 35 auf der Intensivstation (+4). Betroffene Einrichtungen sind derzeit 1 Pflegeheim, 33Schulen und 22 Kitas. Die Gesamtzahl der durch Covid19-Patienten belegten Betten auf der Normalstation in Sachsen beträgt 1.054.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 25.756 Personen gegen Corona geimpft worden. 15.470 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 30. März 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

11:10 Uhr Chemnitz veröffentlicht neue Allgemeinverfügung

Die Stadtverwaltung hat die neue Allgemeinverfügung, die ab dem 06. April gelten soll, veröffentlicht. Darin werden einige Lockerungen angekündigt. Zum Beispiel ist nach Ostern "Click & Meet", also das Einkaufen mit Termin, wieder erlaubt. Außerdem sollen auch Museen oder auch Galerien wieder öffnen dürfen. Voraussetzung dafür ist allerdings ein Hygiene- und Testkonzept. Besucher und Kunden müssen einen tagesaktuellen negativen Schnell- oder Selbsttest vorlegen.

Die Lockerungen werden nicht länger am Inzidenz-Wert gemessen, sondern an der Bettenkapazität in den Krankenhäusern. Im Wortlaut heißt es: "Die Aufhebung dieser Allgemeinverfügung bleibt insbesondere für den Fall vorbehalten, dass die maximale Bettenkapazität nach $ 8 f Abs. 2 SächsCoronaSchVO von 1.300 Betten im Freistaat Sachsen überschritten wird und die oberste Landesgesundheitsbehörde das Erreichen dieses Maximalwerts bekanntgibt."

Das Alkoholverbot in der Innenstadt bleibt nach wie vor bestehen.

30. März 2021

15:30 Uhr Stadt weist auf Parkplätze für Impfzentrum hin

Nachdem das Impfzentrum vom ehemaligen Supermarkt an der Annaberger Straße in die Richard-Hartmann-Halle umgezogen ist, weist die Stadt noch einmal explizit auf die Parkplatzsituation hin. Autofahrer können auf dem Hartmannplatz ihren Wagen abstellen - direkt gegenüber dem Gebäuder der Polizeidirektion Chemnitz. Dort steht zur Einweisung auch ein Ordner bereit, heißt es von der Stadt. Der Parkplatz direkt an der Hartmannhalle wiederum ist demnach für den Besucherverkehr gesperrt und mit einer Schranke gesichert.

Behindertenparkplätze befinden sich auf der Fabrikstraße Höhe der Hartmannhalle. Die Stadtverwaltung weist außerdem darauf hin, dass auf der Fabrikstraße zwischen der Hartmannstraße und der Bierbrücke eine Einbahnstraßenregelung eingerichtet ist. Zudem sollen Personen mit einem Impftermin bitte pünktlich erscheinen. Um Warteschlangen zu vermeiden, wird darum gebeten, bitte auch nicht zeitiger als vereinbart zu erscheinen.

15:10 Uhr Chemnitzer Inzidenz sinkt leicht

Der Corona-Inzidenzwert in Chemnitz ist wieder leicht zurückgegangen. Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 286,2 (-11,8 im Vergleich zum Vortag).

Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das Robert-Koch-Institut können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Dienstag mit 101 an. Es gibt außerdem einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 12.016 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 397 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 160 Personen (+13 im Vergleich zum Freitag), davon 31 auf der Intensivstation (+/-0). Betroffene Einrichtungen sind derzeit 1 Pflegeheim, 33Schulen und 22 Kitas.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 25.469 Personen gegen Corona geimpft worden. 14.679 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 29. März 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

10:45 Uhr Die Maskenpflicht wird präzisiert

Der Freistaat hat die bestehende Maskenpflicht nochmal konkretisiert. Demnach muss ab dem 01. April explizit in Fußgängerzonen von 6 bis 24 Uhr ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auch auf Sport- und Spielplätzen sowie Wochenmärkten und Außenverkaufsständen gilt diese Regelung. In Banken, Aus- und Fortbildungseinrichtungen, Herbergen sowie vor und in gastronomischen Einrichtungen - zum Beispiel auch bei der Lieferung und Abholung von Essen - muss mindestens eine medizinische OP-Maske, eine FFP-2-Maske o.ä. getragen werden. Gesundheitsministerin Petra Köpping betonte noch einmal, dass Masken überall da getragen werden müssen, wo sich Menschen begegnen - also nicht nur in den Innenstädten. Bei Ausflügen in die Natur sei dagegen kein Mund-Nasen-Schutz notwendig.

10:40 Uhr Sachsen will auch über Ostern impfen

Sachsen will die Impfzentren auch über die Oster-Feiertage weiter laufen lassen. Wie Gesundheitsministerin Köpping sagte, erwarte der Freistaat im April außerdem mehr Impfdosen als bislang insgesamt verimpft wurden. Am Ostersamstag sollen 84.000 Impfdosen des Herstellers Astrazeneca ankommen, die hälfte davon sei bereits terminiert. Am 07. April starten die Routineimpfungen in den Arztpraxen.

10:35 Uhr Einkaufen mit Termin soll wieder ermöglicht werden

Click & Meet, das Einkaufen mit Termin, soll wieder möglich sein. Das sieht die neue Corona-Schutz-Verordnung vor, die zunächst vom 01. bis 18. April gelten soll. Landkreise und kreisfreie Städte können das System inzidenzunabhängig zulassen, wenn die maximale Bettenkapazität von 1.300 Krankenhausbetten mit Covid-19-Patienten auf Normalstation nicht erreicht ist. Außerdem müssen kunden und Besucher ein negatives Corona-Testergebnis vorlegen. Auch Tierparks, botanische Gärten sowie Museen, Galerien oder Gedenkstätten sollen auf diese Weise besucht werden dürfen.

10:10 Uhr Freistaat beschließt die neue Corona-Schutz-Verordnung

Das Kabinett hat heute die neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen. Damit gibt es einige neue Regeln für den Schul- und Kitabetrieb. Demnach öffnen Schulen und Kindertageseinrichtungen nach Ostern inzidenzunabhängig. Eine Verknüpfung mit dem Sieben-Tage-Inzidenzwert von 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner sieht die neue Corona-Schutz-Verordnung nicht mehr vor.

llerdings sind auch verschärfte Infektionsschutzmaßnahmen für Schulen und Kitas vorgesehen. Kitas dürfen nur noch von Personen betreten werden, die durch eine ärztliche Bescheinigung oder durch einen Test auf das Coronavirus nachweisen können, dass keine Infektion besteht. Davon ausgenommen sind neben den in Krippen und Kindergärten betreuten Kindern nur die sie begleitenden Personen zum Bringen und Abholen auf dem Außengelände. Wer seine Kinder ins Gebäude hineinbegleiten möchte, braucht aber einen genannten Nachweise. Dieser darf nicht älter als drei Tage sein. Das Zutrittsverbot gilt demnach dann, wenn ausreichend Selbsttests für die Erzieher vorliegen.

In Schulen werden die Schutzmaßnahmen ebenfalls verschärft. Schüler müssen nun zweimal wöchentlich einen negativen Test vorweisen, um die Schule besuchen zu dürfen. Diese Regelung wird auch auf Grundschüler ausgeweitet. Ab der Klasse 5 müssen Schüler außerdem einen medizinische Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Maskenpflicht gilt nicht auf dem Außengelände der Schule, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird.

Außerdem können nun nicht mehr nur Grundschüler, sondern alle von der Schulbesuchspflicht abgemeldet werden. Die Kinder und Jugendlichen können dann die Lernzeit zuhause verbringen und werden mit Aufgaben versorgt. Mit einer vollumfänglichen Betreuung durch die Lehrer wie im Präsenzunterricht kann allerdings nicht gerechnet werden, heißt es vom Bildungsministerium. Der eingeschränkte Regelbetrieb in Grund- und Förderschulen sowie in der Kindertagesbetreuung bleibt nach wie vor.

29. März 2021

15:25 Uhr Chemnitzer Inzidenz kurz vor 300er Marke

Die Corona-Zahlen in Chemnitz sind übers Wochenende erneut stark gestiegen. Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 298,0 (+75,9 im Vergleich zum Freitag).

Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das Robert-Koch-Institut können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Montag mit 354 seit Freitag an. Es gibt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 11.915 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 396 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 147 Personen (+3 im Vergleich zum Freitag), davon 31 auf der Intensivstation (+2). Betroffene Einrichtungen sind derzeit 1 Pflegeheim, 37 Schulen und 18 Kitas.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 24.001 Personen gegen Corona geimpft worden. 13.109 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 28. März 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

26. März 2021

17:05 Uhr Sozialministerium warnt vor ungeeigneten Atemschutzmasken

Die von der Staatsregierung eingesetzte Task Force Beschaffung hat bei Qualitätsprüfungen festgestellt, dass zwei verschiedene Chargen von Atemschutzmasken die normativen Anforderungen an die Standards KN95 oder FFP2 nicht erfüllen. Diese sind vom Bund geliefert worden.

Konkret betroffen sind:

* die Charge (»LOT NO.«) 202004002 des Herstellers Freshing Air Technology Development Co. Ltd., deren Umverpackung außer mit der Chargenbezeichnung auch mit einer Angabe des Herstellungsdatums »DOM 2020-04-10« versehen ist, sowie

* eine Charge (»LOT No.«) 200301 des Herstellers Jiangxi Meilin Kangda Pharmaceutical Co. Ltd., die außer der Chargenbezeichnung eine Angabe des Herstellungsdatums »Production Date: 20200319« trägt.

Das Sozialministerium bittet die Verwender von Atemschutzmasken (bspw. Krankenhäuser, Arztpraxen, Pflegeheime und Pflegedienste) zu prüfen, ob sich die genannten Masken in ihrem Besitz befinden. Falls ja, sollten diese nicht weiter eingesetzt werden. Sollten diese vom Bund beschafften Masken über die Staatsregierung zur Verfügung gestellt worden sein, erhalten betroffene Empfänger eine Ersatzlieferung.

17:00 Uhr Selbsttests an Schulen: Geringe Infektionsrate bei Schülern

Die Ergebnisse aus den Selbsttestungen an öffentlichen weiterführenden Schulen dieser Woche liegen vor. Laut Kultusministerium gab es unter den 146.281 Selbsttest bei Schülerinnen und Schülern 191 positive Ergebnisse. Das entspricht einer Infektionsrate von 0,13 Prozent. In der Vorwoche betrug die Infektionsrate 0,12 Prozent. 2.533 Schüler verweigerten den Test. Bei dem Schulpersonal wurden bei insgesamt 62.622 Testungen 90 Infektionsfälle festgestellt, was einer Infektionsrate von 0,14 Prozent (Vorwoche: 0,13 Prozent) entspricht. Unter dem Schulpersonal, welches sich zwei Mal wöchentlich testen muss, wurden die Selbsttest 26 Mal verweigert.

14:50 Uhr Inzidenz in Chemnitz klettert auf 222

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 222,1 (+ 6,5). Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Freitag mit 148 an. Es gibt keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 11.561 Corona-Infektionen bestätigt.

An und mit Corona sind bisher insgesamt 396 Personen verstorben. Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 144 Personen (- 3), davon 29 auf der Intensivstation (+/- 0) Betroffene Einrichtungen sind derzeit 1 Pflegeheim, 38 Schulen und 19 Kitas.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 24.001 Personen gegen Corona geimpft worden. 13.109 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 25. März 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

14:44 Uhr Sachsens Krankenhäuser steuern auf Belastungsgrenze zu

Die Zahl der Covid-19-Patienten in Sachsens Krankenhäusern steigt. Die Kliniken nähern sich wieder dem kritischen Wert, ab dem die Kapazitäten ausgeschöpft sind. Aktuell liegen 961 Covid-Patienten auf Normalstationen und 270 Patienten auf Intensivstationen. Das entspricht einer Auslastung der Normalstationen von 67 Prozent und der Intensivstationen von 83 Prozent. Die Belegung stieg in den letzten Tagen stetig an.

Nach Modellierungen der Zentralen Krankenhausleitstelle Sachsen am Universitätsklinikum Dresden könnte nach einer pessimistischen Annahme bereits am 2. April der kritische Belastungswert von 1300 Covid-Patienten auf Normalstationen überschritten sein. Eine moderate Modellierung sagt diese Überlastung für den 9. April voraus. Die Sächsische Corona-Schutz-Verordnung schreibt für den Fall, dass mehr als 1300 Betten auf Normalstationen mit Covid-Patienten belegt sind, eine Rückkehr zum Lockdown vor.

14:12 Uhr Impfzentrum in der Hartmannhalle startet am Samstag

Das Chemnitzer Impfzentrum zieht schneller als gedacht an seinen neuen Standort. Schon morgen die Einrichtung in der Richard-Hartmann-Halle ihren Betrieb aufnehmen, kündigte heute die Stadt an. Das Impfzentrum wird vom DRK betrieben und ersetzt den bisherigen Standort in einem ehemaligen Supermarkt an der Annaberger Straße.

Die Verlegung ist notwendig, weil in der Hartmann-Halle mehr Impfstrecken aufgebaut und damit mehr Menschen gleichzeitig geimpft werden können. Bei einem vollen Ausbau können dort bis zu 3.000 Menschen täglich geimpft werden - sofern ausreichend Impfstoff vorhanden ist.

Das Impfzentrum in der Richard- Hartmann-Halle, Fabrikstraße 9, hat wie folgt geöffnet:

Montag bis Freitag: 8 bis 20 Uhr

Samstag & Sonntag: 9 bis 19 Uhr

Gründonnerstag: 8 bis 20 Uhr Karfreitag: 9 bis 19 Uhr Ostermontag: 9 bis 19 Uhr

Alle Termine, die für das alte Impfzentrum vereinbart waren, gelten ab sofort für den neuen Standort in der Richard-Hartmann-Halle.

11:25 Uhr Inzidenz in Sachsen auf 169,1 gestiegen

Die Corona-Pandemie breitet sich kurz vor Ostern auch in Sachsen weiter aus. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) in Berlin lag die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat am Freitag bei 169,1. Am Vortag belief sich die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche auf 167. Bundesweit gab es am Freitag einen Wert von 119,1.

Der Vogtlandkreis bleibt mit einer Wocheninzidenz von 419,5 weiter der größte Hotspot der Pandemie in Sachsen. Dahinter rangieren der Landkreis Zwickau (266,7), der Erzgebirgskreis (223,0), die Stadt Chemnitz (222,1) und Nordsachsen (209,9). Unter den Landkreisen und kreisfreien Städten hat nur noch die Stadt Leipzig einen Wert von unter 100 (80,1).

Das RKI listete am Vormittag für Sachsen eine Zunahme der nachgewiesenen Corona-Infektionen von 1477 Fällen in den vergangenen 24 Stunden auf. Das sächsische Gesundheitsministerium vermeldet aktuelle Zahlen erst am Nachmittag. Mit Stand Donnerstag gab es im Freistaat seit Ausbruch der Pandemie vor einem Jahr insgesamt 214 795 Corona-Infizierte und 8295 Todesfälle. (dpa)

11:15 Uhr Gericht lehnt Eilantrag wegen Corona-Testpflicht für Friseurkunden ab

Wer im Vogtland zum Friseur geht, muss einen Corona-Test mitbringen. Das Verwaltungsgericht Chemnitz lehnte jetzt einen Eilantrag aus dem Vogtlandkreis gegen die Testpflicht ab. Wie das Gericht am Freitag mitteilte, hatte die Inhaberin eines Friseursalons in Plauen gegen die Allgemeinverfügung des Landkreise Widerspruch eingelegt. Sie sah unter anderem in der aktuellen Corona- Verordnung des Landes Sachsen keine Rechtsgrundlage für eine solche Testpflicht. Ein Corona-Test 48 Stunden vor Friseurbesuch erscheine aufgrund der hohen Ansteckungsgefahr sinnlos und unverhältnismäßig, argumentierte die Frau. Es gebe keine wissenschaftliche Erkenntnis, dass damit Infektionen vermieden werden könnten.

10:51 Uhr Kretschmer räumt Fehler in der Corona-Politik ein

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hat Fehler im Corona-Management eingeräumt. Die Politik habe Vertrauen bei den Menschen zerstört, sagte der Regierungschef in einem Interview. Als Beispiel nannte er die schleppenden Auszahlungen der Wirtschaftshilfen und die Verwirrung um die Oster-Ruhetage. Die vielen Schäden und Ungerechtigkeiten seien furchtbar, so Kretschmer weiter. Das Virus sei jetzt schlimmer geworden, gleichzeitig schwinde das Vertrauen in der Bevölkerung.

25. März 2021

15:55 Uhr Inzidenz in Chemnitz steigt erneut sprunghaft an

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 215,6 (+ 33,3).

Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Donnerstag mit 111 an. Es gibt zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 11.413 Corona-Infektionen bestätigt.

An und mit Corona sind bisher insgesamt 396 Personen verstorben. Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 147 Personen (+ 1), davon 29 auf der Intensivstation (+ 2) Betroffene Einrichtungen sind derzeit 1 Pflegeheim, 39 Schulen und 17 Kitas.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 23.710 Personen gegen Corona geimpft worden. 12.624 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 24. März 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

15:02 Uhr Chemnitz muss Kitas wieder schließen

Weil die Infektionszahlen sprunghaft angestiegen sind, werden die Kindergärten und Horte in Chemnitz in der kommenden Woche geschlossen. Nur für Kinder von Eltern aus systemrelevanten Berufen soll es eine Notbetreuung geben. Welche Berufe das sind, steht auf www.chemnitz.de. Dort gibt es auch ein Formular, dass die Eltern vom Arbeitgeber unterzeichnen lassen müssen.

Die Regelung gilt bis Gründonnerstag. Wie es nach den Feiertagen weitergeht, entscheidet der Freistaat mit der neuen Corona-Schutz-Verordnung, die kommende Woche beschlossen wird. Laut Robert-Koch-Institut liegt die 7-Tage-Inzidenz in Chemnitz heute bei 215.

14:30 Uhr Staatsanwaltschaft ermittelt wegen vorfristiger Impfung

Die Dresdner Staatsanwaltschaft geht dem Verdacht der vorzeitigen Corona-Impfung von Polizisten nach. Nach Angaben eines Sprechers vom Donnerstag ist eine Strafanzeige mit dem Vorwurf der Vorteilsannahme und der Unterschlagung eingegangen. Über den Fall berichtete zuerst die «Bild»-Zeitung. Das Verfahren werde derzeit gegen unbekannt geführt, da die Beamten in der Anzeige nicht namentlich benannt wurden, sagte der Sprecher der Justizbehörde. «Die Ermittlungen dauern an und werden einige Zeit in Anspruch nehmen.»

Im Bereich der Polizeidirektion Dresden wurden bis Anfang Februar nach deren Angaben fast 400 Polizisten früher als geplant geimpft. Die Dosen wurden den Beamten an mehreren Tagen kurzfristig vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) angeboten, um den Impfstoff vor dem Verfall zu retten. Ursächlich für das Überangebot war laut DRK ein Fehler im Buchungssystem. Auch gegen den Landrat des Erzgebirgskreises, Frank Vogel, wird wegen Vorteilsannahme ermittelt. Im Februar war bekannt geworden, dass der CDU-Politiker eine Impfung erhalten hatte, obwohl er nicht zur Bevölkerungsgruppe mit der höchsten Priorität gehört. (dpa)

24. März 2021

15:19 Uhr Friseure erbost über Hin und Her bei Corona-Osterruhe

Den Friseuren in Sachsen hat das Wirrwarr um die Corona-Osterruhe viel zusätzliche Arbeit beschert. Sämtliche Termine für Gründonnerstag und Karsamstag seien nach der Ankündigung am Dienstag zunächst abgesagt worden, nun müsse wieder umgeplant werden, teilten die Friseurinnungen Dresden und Chemnitz am Mittwoch auf Anfrage mit.

«Plötzlich heißt es: April, April, Rolle rückwärts. Das ist ein Drama», sagte der Obermeister der Friseurinnung Chemnitz, Jörn Lüdecke. Seine Branche sei natürlich froh, dass die Osterruhe nicht kommt, aber ein wenig mehr Verlässlichkeit wünsche er sich doch. Viele Friseure hätten versucht, die bereits abgesagten Termine noch irgendwie vor Ostern zu bedienen, erklärte Lüdecke. «Weil die Auftragsbücher aber voll und die Kapazitäten wegen der strengen Vorgaben sehr begrenzt sind, wäre es nur mit Überstunden gegangen.» (dpa)

13:55 Uhr Inzidenz in Chemnitz klettert auf neuen Höchstwert

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 182,3 (+ 34,5).

Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Mittwoch mit 119 an. Es gibt keinen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 11.302 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 394 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 146 Personen (+ 2), davon 27 auf der Intensivstation (+ 4) Betroffene Einrichtungen sind derzeit 1 Pflegeheim, 30 Schulen und 17 Kitas.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 23.535 Personen gegen Corona geimpft worden. 12.029 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 23. März 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

13:50 Uhr Lehrer fordern konsequentes Umsetzen der Testpflicht an Schulen

Der Lehrerverband hat das Zutrittsverbot an Schulen für Ungetestete begrüßt und zugleich ein konsequentes Umsetzen der Corona-Testpflicht an den Schulen gefordert. Verpflichtende Tests für Schüler und Beschäftigten seien ein wichtiger Baustein für mehr Sicherheit im Präsenzunterricht, erklärte der Verband am Mittwoch. Die Testpflicht müsste nun auf alle Schularten und Schüler ausgeweitet werden, mahnte Verbandsvorsitzender Jens Weichelt.

Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) hatte am Dienstag nach einer Sitzung des Kabinetts bereits verkündet, dass Lehrer und Schüler künftig zweimal pro Woche getestet werden sollen - anders als bisher auch bereits in der Grundschule. Bei der Bildungsgewerkschaft GEW stieß die geplante Regelung auf Zustimmung. Die GEW kritisierte aber zugleich, dass Schulen und Kitas künftig auch bei Inzidenzen über 100 öffnen dürfen und forderte ein Festhalten an der Notbremse.

Die Lehrer fordern unterdessen, dass die Testpflicht nicht durch Bestätigungen von negativen Selbsttests, die von Eltern oder volljährigen Schülern unterschrieben werden können, aufgeweicht werden dürfe. Weichelt warnte vor Unsicherheitsfaktoren im Schulbetrieb. «Es ist nicht nachvollziehbar, warum jemand Geld für einen Selbsttest ausgeben sollte, wenn es diesen in der Schule kostenlos gibt.» Eltern hatten beim Oberverwaltungsgericht (OVG) Eilanträge gegen die Corona-Testpflicht eingereicht, weil sie um die körperliche Unversehrtheit der Kinder fürchteten.

Das OVG hält die Regelung in der Corona-Schutzverordnung jedoch für rechtmäßig und bestätigte das Zutrittsverbot an Schulen für Ungetestete. Personen ist derzeit der Zutritt auf das Schulgelände untersagt, wenn sie kein negatives Testergebnis nachweisen können. Der Test darf längstens drei Tage, bei Schülerinnen und Schülern eine Woche alt sein. Auch ein Selbsttest ist demnach noch unmittelbar nach Betreten des Geländes möglich. Ausgenommen von dieser Regelung sind Grundschüler. (dpa)

13:45 Uhr Kretschmer nimmt Merkel nach Corona-Beschluss in Schutz

Der sächsische Regierungschef Michael Kretschmer hat Bundeskanzlerin Angela Merkel nach Aufhebung der Corona-Beschlüsse für Ostern in Schutz genommen: «Ich finde, sie muss dafür nicht die Verantwortung übernehmen. Diese Entscheidung ist von 16 Ministerpräsidenten und der Bundesregierung gemeinsam getroffen worden», sagte Kretschmer am Mittwoch am Rande der Landtagssitzung in Dresden: «Wir haben über die vergangenen zwölf Monate diesem Land viele richtige Entscheidungen gegeben.» Die Entscheidung vom Montag gehöre nicht dazu. Das sollte man auch offen und deutlich sagen. Sie sei aber in einem guten Willen geschehen.

13:30 Uhr IHK Chemnitz begrüßt Entscheidung zur Rücknahme der "Osterruhe"

Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz begrüßt die heute getroffene Entscheidung der Bundeskanzlerin, die „Osterruhe“ zurückzunehmen. "Der Beschluss, den 1. und 3. April als ‚Ruhetage‘ zu deklarieren, hat branchenübergreifend zu großen Unsicherheiten geführt", erklärt Hans-Joachim Wunderlich, Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz. "Dass die Bundeskanzlerin diese Entscheidung nun zurücknimmt, ist für die Wirtschaft eine gute Botschaft. Es verdient gerade vor dem Hintergrund steigender Inzidenzen großen Respekt, eigene Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Die Wirtschaft benötigt auch in Zukunft Vertrauen in die Politik, also Planungssicherheit und Verlässlichkeit.“

12:00 Uhr Dulig sieht wachsendes Unverständnis über Corona-Beschlüsse

Sachsens stellvertretender Regierungschef Martin Dulig (SPD) sieht ein wachsendes Unverständnis in der Bevölkerung über die Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern. «Meine große Sorge ist, dass wir bei der schlechten Stimmung, die es in diesem Land gibt, selbst die Wohlwollenden verlieren», sagte er am Mittwoch am Rande der Landtagssitzung in Dresden: «Selbst wir verstehen inzwischen nicht mehr alle Dinge, die in bestimmten Konferenzen besprochen werden. Diese Verunsicherung ist nicht gut.»

Kurz zuvor hatte Dulig, der auch das Amt des Wirtschaftsministers in Sachsen innehat, den Beschluss zur Osterruhe und vor allem die geplante Regelung zum Gründonnerstag scharf kritisiert. Das habe ihn zum Teil selber ratlos gemacht. Die Osterruhe-Regelung sei nicht durchdacht und mindestens bezogen auf den Gründonnerstag falsch. Auch wenn es gute Gründe für einen harten Fünf-Tage-Lockdown geben sollte, müsse man in der Wahl der Instrumente abwägen, ob sie überhaupt umsetzbar sind.

Während Dulig im Foyer des Landtages sein Statement abgab, traf aus Berlin die Nachricht ein, dass die Osterregelung nach massiver Kritik keinen Bestand mehr hat. «Auch bei Nachtsitzungen gilt: Bitte Dinge bis zum Schluss denken», sagte Dulig mit Blick auf die ursprüngliche Entscheidung, die erst in der Nacht zum Dienstag fiel. (dpa)

11:55 Uhr Gericht: Auch Babyfachmärkte dürfen vorläufig öffnen

Auch Babyfachmärkte in Sachsen dürfen öffnen. Das laut der aktuellen Corona-Schutzverordnung geltende Öffnungsverbot von Geschäften mit Kundenverkehr gilt nach einem Beschluss des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) in Bautzen vorläufig nicht. Der zuständige Senat folgte nach Angaben vom Mittwoch dem Antrag der Inhaberin eines Babyfachmarktes. Die Richter sehen eine Verletzung des Gleichbehandlungsgebots, wenn diese Läden nicht wie bestimmte Geschäfte des täglichen Bedarfs und der Grundversorgung vom Öffnungsverbot ausgenommen werden. Auch Babyfachmärkte dienten «der Befriedigung eines speziellen unabweisbaren Bedarfs», vergleichbar etwa zu Sanitätshäusern. Das OVG setzte die seit 8. März geltende Regelung zur Ladenöffnung bezüglich dieser Geschäfte außer Vollzug. Der Beschluss zum einstweiligen Rechtsschutz ist nicht anfechtbar.

11:18 Uhr Die Osterruhe wird wieder gekippt

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach massiver Kritik entschieden, den Bund-Länder-Entscheid zur sogenannten Osterruhe zu stoppen. Das teilte Merkel am Mittwoch in einer kurzfristig einberufenen Schalte mit den Ministerpräsidenten der Länder mit, wie die Deutsche Presse-Agentur von mehreren Teilnehmern erfuhr.

Über ihre Entscheidung unterrichtete die Kanzlerin die Regierungschefs demnach in den ersten Sätzen der Schalte. Sie habe für die kurzfristige Bereitschaft zu einer erneuten Runde gedankt. Daraufhin habe sie erklärt, sie habe am Vormittag entschieden, die Verordnungen zu Osterruhe nicht auf den Weg zu bringen, sondern zu stoppen. Unmut hatte sich vor allem daran entzündet, dass nach den stundenlangen Corona-Beratungen in der Nacht zum Dienstag die Umsetzung zentraler Beschlüsse noch offen war.

Die im Bundestag geplante Regierungsbefragung mit der Kanzlerin am Nachmittag sollte nach anderen Informationen wie vorgesehen stattfinden.

10:45 Uhr Köpping: Viele Menschen ertragen Corona-Maßnahmen nicht mehr

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) sieht die Nerven der Bevölkerung in der Corona-Pandemie inzwischen überstrapaziert. In Reaktionen auf die jüngsten Beschlüsse von Bund und Ländern hätten viele die Meinung vertreten, die Maßnahmen nicht länger zu ertragen, sagte Köpping am Mittwoch im Landtag. Auf der anderen Seite gebe es aber auch Zustimmung.

Die Ministerin räumte ein, dass viele Fragen im Zusammenhang mit dem Lockdown und den Maßnahmen zu Ostern noch offen seien. Es gelte beispielsweise zu klären, wie man mit Firmen an den Ruhetagen umgehe. Zu Beginn ihrer Rede hob Köpping noch einmal auf die schwierige Lage in Sachsen ab.

Bei einem landesweiten Inzidenzwert von 154,9 (Sieben-Tage-Inzidenz) gebe es nur noch drei Regionen im Freistaat mit einem Wert unter 100: der Landkreis Bautzen sowie die Großstädte Leipzig und Dresden. Aber nicht nur die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tagen gebe Anlass zur Sorge. Inzwischen seien auch wieder rund 1200 Krankenhausbetten mit Covid-19-Patienten belegt. 262 Menschen befänden sich auf der Intensivstation. Zunehmend würden Jüngere in Krankenhäusern behandelt. (dpa)

10:19 Uhr DGB Sachsen will Lohnfortzahlung für «Oster-Ruhetage»

Der DGB Sachsen hat im Zusammenhang mit der vom Kabinett beschlossenen «Osterruhe» Lohnfortzahlungen für die beiden arbeitsfreien Tage verlangt. Diese müssten für alle Beschäftigten sichergestellt werden, auch für Grenzgänger aus den Nachbarländern, sagte Vorsitzender Markus Schlimbach laut Mitteilung vom Mittwoch. Es müsse auch geklärt werden, wie Beschäftigte in systemrelevanten Branchen, die über Ostern arbeiten, zusätzlich entlohnt werden.

Schlimbach sieht Bund und Länder zudem in der Pflicht, für ausreichend Testkapazitäten zu sorgen. Aber auch Unternehmen müssten Verantwortung übernehmen und die Kosten für die Tests tragen. Im Zuge des längeren Lockdowns verlangt der DGB die bessere Absicherung von Kurzarbeit für Beschäftigte im Niedriglohnbereich und angesichts zu erwartender weiterer Kita- und Schulschließungen mehr Kinderkrankengeldtage, um Einkommensverluste der Eltern zu vermeiden.(dpa)

10:00 Uhr Inzidenz in Sachsen geht auf hohem Niveau zurück

Die auf einem hohen Niveau liegende Sieben-Tage-Inzidenz in Sachsen sinkt. Am Mittwoch meldete das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin für den Freistaat 154,9 Neuansteckungen je 100 000 Einwohner innerhalb von einer Woche (Stand: 24. März 3.09 Uhr), nach 156,1 und 158,8 an den beiden Vortagen. Bundesweit lag die Inzidenz unverändert bei 108,1.

Neben den Städten Dresden (95,5) und Leipzig (82,8) liegt auch der Landkreis Bautzen mit einem Inzidenzwert von 95,7 wieder unter der 100er Marke. Der Vogtlandkreis, in dem verschärfte Corona-Regeln gelten, ist weiter Negativ-Spitzenreiter im Freistaat und liegt mit 403,1 bundesweit auf Rang 3. Gegenüber dem Vortag bedeutet das einen leichten Rückgang um 2,2. Die Regionen Zwickau, Nordsachsen und Erzgebirge liegen weiter über der 200er Marke, wobei die Inzidenz im Landkreis Zwickau auf 245,4 angestiegen ist.

Das RKI-Dashboard wies für Sachsen 36 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus aus, damit sind seit Beginn der Pandemie im März 2020 insgesamt 8272 Corona-Patienten gestorben. (dpa)

23. März 2021

15:00 Uhr Aktuelle zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 147,8 (+ 6,1).

Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Dienstag mit 43 an. Es gibt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 11.183 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 394 Personen verstorben. Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 144 Personen (+ 6), davon 23 auf der Intensivstation (- 4) Betroffene Einrichtungen sind derzeit 1 Pflegeheim, 30 Schulen und 14 Kitas.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 23.147 Personen gegen Corona geimpft worden. 11.133 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 22. März 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

14:30 Uhr Sachsen will zu Ostern konsequenten Lockdown praktizieren

Sachsen will zu Ostern einen konsequenten Lockdown einhalten. Es gehe jetzt darum, die Tage um Ostern zu nutzen, um die neue Welle zu brechen, kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Dienstag nach der Kabinettssitzung an. Am Gründonnerstag und auch am Ostersamstag soll nicht gearbeitet werden. Es gehe darum, am Osterfest so viel wie möglich zu Hause zu bleiben. Nach Ostern wolle man einen Weg beschreiten, der mit vielen Tests einhergehe.

Sachsen folgt mit seinem Vorgehen den Beschlüssen der Bund-Länder- Beratungen. Kretschmer zufolge muss die Infektionslage unbedingt abgebremst werden. Die aktuelle Entwicklung führe sonst zu einer Überlastung der Krankenhäuser in kurzer Zeit. (dpa)

13:14 Uhr Handelsverband kritisiert geplante Schließung scharf

Der Handelsverband Sachsen hat vor einem enormen Kundenansturm auf Supermärkte in der kommenden Woche gewarnt. Der Gründonnerstag sei seit Jahrzehnten einer der Tage im Jahr, an denen der Lebensmitteleinzelhandel am stärksten von Kunden frequentiert werde, sagte Hauptgeschäftsführer René Glaser am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Müssen die Geschäfte wie von Bund und Ländern geplant an dem Tag coronabedingt schließen, sei an den übrigen vier Verkaufstagen mit viel größeren Kundenzahlen zu rechnen - vor allem am Mittwoch und Samstag. «Vor diesem Hintergrund wird das angestrebte Ziel von Kontaktminimierungen nicht nur verfehlt, sondern ins Gegenteil verkehrt», betonte Glaser.

13:42 Uhr Handwerk schockiert über neue Corona-Pläne von Bund und Ländern

Angesichts der Pläne zu einem strengen Lockdown über Ostern hat Sachsens Handwerk des Krisenmanagement der Politik in Bund und Land massiv kritisiert. «Nach wie vor ist ein Licht am Ende des Tunnels nicht erkennbar», konstatierte der Präsident des Sächsischen Handwerkstages, Roland Ermer, am Dienstag. Statt endlich die Probleme bei den Impfungen zu beheben, werde die Bevölkerung mit immer neuen Zumutungen konfrontiert. «Viele Unternehmer, Beschäftigte, Azubis aus Kleinst- und Kleinbetrieben des Handwerks sind mittlerweile erschöpft, verzweifelt», betonte Ermer: «Wer ersetzt Unternehmen eigentlich Kosten und Umsatzausfälle für die zwischen Gründonnerstag und Karsamstag verordnete "Ruhepause"?» (dpa)

12:49 Uhr Sachsens Kirchen wollen Präsenzgottesdienste zu Ostern

Sachsens Kirchen hoffen nach den jüngsten Beschlüssen der Bund-Länder-Konferenz weiter auf den Kirchgang zum höchsten Fest der Christen. Die meisten Gemeinden der evangelischen Landeskirche planen Präsenzgottesdienste zu Ostern, mit entsprechenden Schutz- und Hygienemaßnahmen wie bereits seit langem praktiziert, sagte eine Sprecherin am Dienstag in Dresden. Bund und Länder hatten sich in der Nacht darauf geeinigt, die Religionsgemeinschaften bitten zu wollen, an Ostern auf Präsenzgottesdienste zu verzichten. Bisher waren die Kirchen davon ausgegangen, an Ostern Gottesdienste unter Einhaltung der Corona-Regeln abhalten zu können. Sachsens Landeskirche wartet nun erstmal die «sicherlich zeitnah stattfindenden Gespräche mit dem Freistaat» ab. Das Bistum Dresden-Meissen setzt weiter darauf, dass eine Lösung gefunden wird, die Gottesdienstbesuche möglich macht. (dpa)

12:30 Uhr FDP-Politiker Herbst sieht Oster-Lockdown als Kapitulationserklärung

Die Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April und die Verschärfung der Corona-Maßnahmen über Ostern kommen nach Ansicht des Dresdner FDP-Bundestagsabgeordneten Torsten Herbst einer «Kapitulationsserklärung» gleich. Deutschland sei in Sachen Corona ein «gescheiterter Staat», der eine intelligente Pandemiebekämpfung bis heute nicht hinbekomme, kritisierte Herbst am Dienstag.

Andere Länder machten längst vor, wie man mit Impfen, Testen und digitalisierter Kontaktverfolgung dem Virus wirkungsvoll begegnen könne. «Wenn Deutschland bereits eine funktionierende Teststrategie hätte und mit Hochdruck impfen würde, könnte man über die Sinnhaftigkeit einer fünftägigen Atempause noch reden. So wird der Effekt aber verpuffen. Und nach dem 18. April wird der Lockdown einfach wieder verlängert werden.»

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten hatten in der Nacht zu Dienstag einen verschärften Oster-Lockdown beschlossen. Von Gründonnerstag bis Ostermontag (1. bis 5. April) soll deutschlandweit das öffentliche, private und wirtschaftliche Leben weitgehend heruntergefahren werden. Zudem wurde der allgemeine Lockdown bis Mitte April verlängert. (dpa)

10:00 Uhr Inzidenz in Sachsen weiter auf hohem Niveau

Die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt in Sachsen auf einem hohen Niveau. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Dienstag für den Freistaat 156,1 Neuansteckungen je 100 000 Einwohner innerhalb von einer Woche, nach 158,8 vom Montag. Bundesweit lag die Inzidenz am Dienstag bei 108,1.

Von den 13 Regionen in Sachsen lagen am Dienstag nur noch die Städte Leipzig (84,3) und Dresden (93,2) unter einer Inzidenz von 100. Negativ-Spitzenreiter bleibt das Vogtland, wo die Rate trotz verschärfter Corona-Regeln beständig ansteigt auf inzwischen 405,3. Auch in den Landkreisen Nordsachsen (222,5), Zwickau (221,9) und dem Erzgebirgskreis (214,1) liegt die Inzidenz über 200.

Am Dienstag registrierte das RKI für Sachsen 16 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Seit Beginn der Pandemie sind im Freistaat demnach 8236 Corona-Patienten gestorben. Nach dem Corona-Gipfel von Bund und Ländern will Sachsens Regierung an diesem Dienstag die neuen Corona-Regeln für den Freistaat vorstellen.

Der seit Monaten andauernde Lockdown in Deutschland soll angesichts steigender Corona-Infektionszahlen bis zum 18. April verlängert werden. Nach einem Beschluss von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Ministerpräsidenten der Länder aus der Nacht zu Dienstag sollen in Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 100 die geltenden Corona-Beschränkungen noch einmal verschärft werden.

Dazu können Ausgangsbeschränkungen, verschärfte Kontaktbeschränkungen und eine Tragepflicht medizinischer Masken von Mitfahrern auch im privaten Pkw zählen. Zudem soll über Ostern das öffentliche, wirtschaftliche und private Leben in Deutschland so stark heruntergefahren werden wie nie zuvor in der Krise. (dpa)

22. März 2021

15:00 Uhr Elternproteste erreichen Staatskanzlei

Der Protest gegen Kita- und Schulschließungen hat Ministerpräsident Kretschmer erreicht. Heute morgen übergaben zwei Mütter vor der Staatskanzlei ihre Forderungen an den Regierungschef. Der meldete sich danach über den Kurznachrichtendienst Twitter. Er habe Verständnis für den Protest, erklärte Kretschmer. Ziel sei es, Schulen und Kindergärten offen zu halten. "Dafür brauchen wir ein sicheres Fundament. Das fehlt gerade", betonte er und verwies auf steigende Corona-Infektionszahlen.

Ich weiß, es ist furchtbar. #Kinder brauchen Kinder. Und #Bildung ist ein so wichtiger Punkt für die Entwicklung. Heute besuchten mich zwei Mütter aus Radeburg und machten mit ihrer Aktion vor der Staatskanzlei deutlich, welche großen Sorgen sie sich um ihre Kinder machen. (1/3) pic.twitter.com/BjrPRcnRAn

— Michael Kretschmer (@MPKretschmer) March 22, 2021

14:12 Uhr Einzelhandel fürchtet in Corona-Krise um Ostergeschäft

Einzelhändler in Sachsen bangen in der Corona-Krise um das Ostergeschäft. Nach Weihnachten falle nunmehr mit Ostern das zweitstärkste Saisongeschäft voraussichtlich vollständig aus, kritisierte der Handelsverband Sachsen am Montag. Die Ware für Frühjahr und Ostern lagere in den Geschäften und drohe nach dem Winter nun abermals nicht verkauft zu werden. Hintergrund sind die steigenden Infektionszahlen im Freistaat und eine «Notbremse» ab gewissen Inzidenzwerten - damit werden Lockerungen auch für den Handel wieder hinfällig. So gilt etwa für das Einkaufen mit Termin, das sogenannten Click & Meet, eine Grenze von 100 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner an sieben Tagen.

Daher gebe es einen «nicht mehr zu durchschauen Flickenteppich» in Sachsen, kritisierte der Verband. Unternehmen im Erzgebirge und im Vogtland hätten von den vorsichtigen und nun wieder zurückgenommenen Lockerungen kaum profitieren können. Der Handelsverband fordert daher erneut eine Öffnungsperspektive, die sich nicht allein an Inzidenzwerten orientiere, sondern auch die Krankenhausauslastung, Impffortschritt und höhere Testquote berücksichtige.

«Das tägliche Hin- und Her rund um die jeweilige Höhe des Inzidenz-Wertes als Maßstab für mögliche Lockerungen und das hiermit verbundene Durcheinander führen nicht nur zu erheblichen Planungs- und Rechtsunsicherheiten und zu Frustrationen bei Unternehmen und Kunden, sondern verstärken auch das allgemeine Unverständnis der Bürger», so Hauptgeschäftsführer René Glaser. Der Verband verwies darauf, dass viele Einzelhändler seit Mitte Dezember und damit seit 100 Tagen zwangsweise schließen mussten. Zahlreiche Unternehmen stünden vor einem «Scherbenhaufen». (dpa)

13:52 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Chemnitz auf Grundlage seiner Berechnungsmethode aktuell eine 7-Tages-Inzidenz von 141,7 (+ 62,1 zum 19.3.).

Zwischen der Meldung von Fällen durch Ärzte und Labore an das Gesundheitsamt und der Übermittlung der Daten an zuständige Landesbehörden und das RKI können einige Tage vergehen. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von heute wieder.

Die Stadt Chemnitz gibt die Zahl der neu bestätigten Fälle am Montag mit 277 an. Es gibt einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid 19. Seit Beginn der Pandemie wurden in der Stadt insgesamt 11.140 Corona-Infektionen bestätigt. An und mit Corona sind bisher insgesamt 393 Personen verstorben.

Im Krankenhaus liegen nach Angaben der Stadt 138 Personen (+ 26 zum 19.3.), davon 27 auf der Intensivstation (+ 7 zum 19.3.) Betroffene Einrichtungen sind derzeit 23 Schulen und 14 Kitas.

Auf www.chemnitz.de/coronavirus werden die betroffenen Schulen und Kitas sowie die Anzahl der dort von Quarantäne betroffenen Personen und die Länge der Quarantäne wochentäglich dargestellt.

Übersicht Corona-Schutzimpfungen

In Chemnitz sind nach offiziellen Angaben des Freistaates bisher insgesamt 22.791 Personen gegen Corona geimpft worden. 10.469 haben eine Zweitimpfung erhalten (Stand 21. März 2021). Die Zahlen zeigen die Impfungen im Impfzentrum und durch die zugehörigen mobilen Teams. Die Daten enthalten nicht die Impfungen in den Krankenhäusern.

12:25 Uhr Kinderschuh-Protest: Städte wollen Botschaft nach Dresden schicken

Nach dem Stiefel-Protest gegen die Schließung von Schulen in mehreren Landkreisen erhält die Landesregierung in diesen Tagen Post. Die Bürgermeister mehrerer Städte haben verabredet, einige der Schuhe in Kartons zu packen und zusammen mit Bildern der Aktion als Ausdruck des Protests an die Landesregierung nach Dresden zu schicken, sagte eine Sprecherin der Stadtverwaltung Aue-Bad Schlema am Montag auf Anfrage.

Allein vor dem Rathaus in Aue seien am Wochenende rund 200 Paar Schuhe abgestellt worden. Auch in vielen anderen Städten beteiligten sich Eltern und Kinder an dem Protest - nicht nur im Erzgebirge, sondern auch in anderen Städten wie Zwickau, Limbach-Oberfrohna und Glauchau. (dpa)

10:20 Uhr Coronavirus-Fallzahlen nehmen in Sachsen weiter zu

Die dritte Corona-Welle türmt sich in Sachsen immer höher auf. Im Vergleich zum Vortag stieg die Inzidenz laut Robert Koch-Institut (RKI) weiter an - von 145,2 am Sonntag auf 158,8 am Montag. Der Wert gibt die Zahl der Neuansteckungen je 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Bundesweit lag die Inzidenz bei 107,3.

Für die Stadt Chemnitz wird der Wert heute mit 141,7 angegeben.

Von den 13 Regionen in Sachsen lieht nur nach die Stadt Leipzig unter einer Inzidenz von 100 (84,5). Negativ-Spitzenreiter bleibt das Vogtland, wo die Rate trotz verschärfter Corona-Regeln beständig ansteigt auf inzwischen 391,2. Auch im benachbarten Erzgebirge liegt die Inzidenz nun wieder über 200 (215,3).

10:00 Uhr Kretschmer ist gegen weitere Corona-Lockerungen

Sachsen sieht wegen steigender Corona-Zahlen derzeit keinen Spielraum für weitere Corona-Lockerungen. Das hat Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) vor den neuen Bund-Länder-Beratungen zum Corona-Kurs am Montag wiederholt deutlich gemacht. Die am 3. März vereinbarten Lockerungen sieht er im Rückblick als Fehler. Kretschmer fühlt sich angesichts der Entwicklung in Sachsen darin bestätigt. Es müsse jetzt vielmehr eine «zügige und möglichst große Reduzierung von Mobilität und Kontakten» geben, twitterte er am Wochenende.

Am Sonntag lagen mit den Großstädten Dresden und Leipzig nur noch 2 der 13 Regionen im Freistaat unter einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Landesweit lag der Wert bei 145,2 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche. Das Vogtland gehört schon seit längerem zu den Hotspots der Pandemie in Deutschland und kam zuletzt auf einen Inzidenzwert von 376,1. Die sächsischen Nachbarländer Tschechien und Polen sind als Hochrisikogebiete eingestuft. Auch deshalb tritt Kretschmer in puncto Lockerungen auf die Bremse. (dpa)

13:30 Uhr Chemnitzer Inzidenz steigt auf 141

In Chemnitz ist der kritische Sieben-Tage-Wert auf 141,7 gestiegen. Wie das Gesundheitsamt mitteilte, ist das ein Plus von 62,1 im Vergleich zum Freitag. Übers Wochenende kamen 277 neue Corona-Fälle in unserer Stadt dazu. Insgesamt haben sich damit seit Beginn der Pandemie 11.140 Menschen mit dem Corona-Virus angesteckt.

Außerdem ist übers Wochenende eine weitere Person im Zusammenhang mit Covid-19 gstorben (insgesamt 393 seit Beginn der Pandemie). Im Krankenhaus liegen aktuell 138 (+25 seit Freitag), davon 27 auf der Intensivstation (+7 seit Freitag).