Der Corona-Ticker für Chemnitz

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Die Corona-Pandemie hält die Welt weiterhin in Atem: aktuelle Nachrichten zur Corona-Krise aus Chemnitz, aus der Region und aus Sachsen lesen Sie hier in unserem News-Ticker. Außerdem finden Sie hier wichtige Informationen und Ansprechpartner rund um das Thema.

- Fallzahlen in Chemnitz, Deutschland und der Welt

- Informationen zum Impfzentrum in Chemnitz

- Informationen vom Bundesgesundheitsministerium

- Verordnungen für Chemnitz und das Land Sachsen

- Chemnitz hält zusammen - Plattform für Unterstützer, Helfer und Hilfesuchende

- Reisehinweise vom Auswärtigen Amt

- Ratgeber der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Psychischen Gesundheit

- Alle aktuellen Corona-Regeln hier im Überblick


22. Januar 2021

10:15 Uhr Landtagsausschüsse beraten über Corona-Maßnahmen

Die Ausschüsse im Landtag beraten über aktuelle und geplante Corona-Schutzmaßnahmen der Staatsregierung in Sachsen. Heute tagt der Schulausschuss - am Montag in Sondersitzungen der Sozialausschuss und der Rechtsausschuss.

08:00 Uhr Freistaat pumpt in der Pandemie Millionen in Landesbetriebe

Der Freistaat Sachsen hat seine Landesbeteiligungen im Corona-Jahr 2020 mit Millionensummen gestützt. Ob und in welcher Höhe auch für 2021 Hilfen zur Verfügung gestellt werden, könne noch nicht gesagt werden, teilte das Finanzministerium in Dresden mit.

Ein großer Batzen der Coronamittel ging mit rund 30,7 Millionen Euro an die Mitteldeutsche Flughafen AG. Auf deren Airports in Dresden und Leipzig/Halle waren die Passagierzahlen dramatisch eingebrochen. Ungefähr je die Hälfte des Geldes erhielt die Flughafen AG als Darlehen und als Kapitalzuführung.

Die Sächsischen Staatsbäder erhielten 4,4 Millionen Euro als Coronahilfen. An die Staatlichen Schlösser, Burger und Gärten gingen 3 Millionen Euro. Sie alle hatten unter coronabedingten Schließungen gelitten. Geld bekam auch die seit einiger Zeit kriselnde Porzellan-Manufaktur Meissen - nämlich 2 Millionen Euro. Sechsstellige Beträge gingen an die Festung Königstein, die Landesbühnen Sachsen und die Meissen-Porzellan-Stiftung. (dpa)

21. Januar 2021

14:43 Uhr Inzidenz in Chemnitz sinkt weiter

Die strengen Kontaktbeschränkungen zeigen in Chemnitz offenbar immer mehr Wirkung. Laut Robert-Koch-Institut ging die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner in der Stadt weiter zurück, sie lag am Donnerstag bei 75. Am Mittwoch war ein Wert von 98 gemeldet worden.

Am Donnerstag gab es 25 Neuinfektionen. Außerdem sind vier weitere Todesopfer zu beklagen. Im Krankenhaus liegen 187 Personen (-17), davon 38 auf der Intensivstation (-3).

13:17 Uhr Erstmals südafrikanische Mutation des Coronavirus in Sachsen

In Sachsen ist eine weitere Mutation des Coronavirus nachgewiesen worden. Dabei handle es sich um eine südafrikanische Variante, die nach bisherigem Stand deutlich ansteckender sein soll, teilte die Stadt Leipzig am Donnerstag mit. Sie war nach Angaben des Universitätsklinikums bei einem Screening aller Patienten entdeckt worden.

Es handle sich um den ersten Nachweis dieser Virusvariante in Sachsen, bestätigte das Gesundheitsministerium in Dresden. Betroffen sei eine Person, die am Uniklinikum ambulant behandelt wurde, hieß es. Bereits Anfang des Monats war in Sachsen eine neue Variante des Virus aus Großbritannien bei einem Patienten aus Dresden aufgetreten.

10:22 Uhr Experte gegen Impfpflicht - Aufklärung fördert Bereitschaft

Thomas Grünewald, Vorsitzender der Sächsischen Impfkommission (SIKO), hält eine Impfpflicht gegen Corona für nicht notwendig. «Ich bin ein großer Freund davon, dass man Menschen überzeugt und nicht zwingt», sagt der Leiter der Klinik für Infektions- und Tropenmedizin am Klinikum Chemnitz, der die Impfungen für Sachsens Kliniken koordiniert. Und das habe bisher sehr gut geklappt.

«Wir sehen eine deutliche Steigerung der Impfbereitschaft bei entsprechender Aufklärung.» Und das Interesse an der Impfung sei groß. Laut Grünewald gibt es vor allem Vorbehalte gegenüber den gentechnologisch generierten Impfstoffen. Die mRNA-Impfstoffe würden seit 2008 an Menschen verimpft, mit anderen Erregern wie Influenza-Virus oder auch Tollwut- und Ebola-Virus. Da habe man viel Erfahrung. «Sie sind sicher, davor muss man keine Angst haben.»

20. Januar 2021

13:46 Uhr Sachsen verlängert Lockdown bis 14. Februar

Der Lockdown zur Eindämmung des Coronavirus soll in Sachsen vorerst bis zum 14. Februar verlängert werden. Das kündigte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU)am Mittwoch in Dresden nach einer Kabinettssitzung an und folgte damit den Beschlüssen nach den Bund-Länder-Beratungen vom Dienstag.

Sachsen will die aktuelle Corona-Schutzverordnung nur in einigen Punkten anpassen. So wird zum Beispiel das Tragen medizinischer Masken im öffentlichen Nahverkehr Pflicht. Außerdem wird der Neustart der Schulen vom 8. Februar auf den 15. Februar verschoben. Die Sonderregelung für die Abschlussklassen bleibt allerdings bestehen. Die neue Verordnung will das Kabinett nächsten Dienstag beschließen.

Kretschmer stellte zugleich klar, dass es Lockerungen erst ab einem Inzidenzwert von etwa 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in sieben Tage geben soll. «Wir müssen diese Zahl erreichen - oder zumindest ganz nah herankommen», betonte der Regierungschef. Mitte Februar werde man sich die Situation anschauen und neu entscheiden. Es werde aber nicht alles sogleich geöffnet werden können, unterstrich Kretschmer.

13:41 Uhr Präsenzunterricht für Schüler der Abschlussklassen bleibt

Schüler in Abschluss- und Vorabschlussklassen in Sachsen können weiterhin zur Schule gehen. Das hat Kultusminister Christian Piwarz klargestellt nach der Kabinettssitzung heute. „Die Schüler sollen die Chance haben, sich sorgfältig auf ihre Prüfungen vorzubereiten“, so der Minister. An den Ferienwochen Anfang Februar und vor Ostern ändere sich nichts. Für alle anderen Schüler und die Kitas gelte der gestern von Bund und Ländern verlängerte Lockdown bis zum 14. Februar, sagte Piwarz.

11:16 Uhr Corona-Inzidenz in Chemnitz sinkt unter 100

In Chemnitz ist der Corona-Inzidenzwert pro 100.000 Einwohner erstmals seit Oktober wieder unter 100 gesunken. Laut Robert-Koch-Institut liegt der Wert derzeit bei 98. Für die derzeit geltenden Verordnungen hat das allerdings noch keine Auswirkungen. Ziel sei es, die Marke weiter zu drücken, um die Krankenhäuser zu entlasten, heißt es aus dem Rathaus.

Erst wenn die 50 erreicht sei, könne man über Lockerungen sprechen. Mit dem niedrigen Wert ist Chemnitz derzeit an der Spitze in Sachsen. Der Landesdurchschnitt liegt aktuell bei 193. 

Am Mittwoch wurden 32 Neuinfektionen und fünf neue Todefälle in Chemnitz gemeldet. Im Krankenhaus liegen 204 Personen (-10), davon 41 auf der Intensivstation (+1).

10:05 Uhr Ansteckungszahl sinkt in Sachsen weiter

Die harten Einschränkungen seit Mitte Dezember scheinen in Sachsen erste Wirkung zu zeigen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch sank die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen auf 193, nach 225 am Vortag. Wochenlang hatte der Freistaat den mit Abstand höchsten Inzidenzwert. Nun belegen Thüringen (237), Brandenburg (208) und Sachsen-Anhalt (204) die traurigen Spitzenplätze. Die sächsischen Gesundheitsämter meldeten dem RKI am Mittwoch 1258 weitere Corona-Neuinfektionen sowie 151 Todesfälle binnen eines Tages.

09:00 Uhr Knapp 39 000 Geräte für Schüler aus Laptop-Sofortprogramm beschafft

In Sachsen sind aus dem Laptop-Sofortprogramm für Schüler bisher 38 813 Geräte angeschafft worden. Das teilte das Kultusministerium in Dresden mit. Über das Programm, das nach der ersten Corona-Welle im Frühjahr aufgelegt worden war, standen in Sachsen 28 Millionen Euro zur Verfügung. Das Geld stammt von Bund und Land. Alle Mittel seien bereits bewilligt worden. Derzeit laufe die Beschaffung weiterer Geräte.

Im ersten Lockdown im Frühjahr war aufgefallen, dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler gar nicht über die Technik für einen Digitalunterricht verfügen. Der Bund reagierte mit dem Sofortprogramm. Bundesweit wurden 500 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

08:30 Uhr Fußball-Spielbetrieb in Sachsen bleibt bis Ende Februar ausgesetzt

Der Spielbetrieb in den sächsischen Fußball-Ligen wird bis zum 28. Februar weiter ausgesetzt. Die Entscheidung hat das Präsidium des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV) getroffen. «Damit schrumpft das Fenster, die Saison 2020/2021 in vollem Umfang zu beenden. Deshalb verfolgt der SFV weiterhin das Ziel, eine einfache Runde zu spielen und mit Meistern, Auf- und Absteigern auch sportlich zu werten», heißt es in einer Verbandsmitteilung vom Mittwoch.

08:00 IHK will keine Homeoffice-Pflicht

Die sächsischen Industrie- und Handelskammern (IHK) kritisieren eine mögliche Homeoffice-Pflicht als weder zielführend noch verhältnismäßig. Sie verwiesen darauf, dass viele Unternehmen umfassend in Hygieneschutz am Arbeitsplatz investiert hätten. Zudem erforderten auch viele Büro- und Bildschirmarbeitsplätze eine Präsenzpflicht, um den Betrieb aufrecht zu erhalten.

06:00 Uhr Kabinett legt Corona-Regeln für Sachsen fest

Nach Beratungen von Bund und Ländern will das sächsische Kabinett an diesem Mittwoch die neuen Corona-Regeln für Sachsen festlegen. Am Mittag sollen sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatten sich am Dienstag auf einen verlängerten Lockdown bis Mitte Februar und eine Verschärfung der Maskenpflicht in Bussen, Bahnen und in Geschäften geeinigt. Demnach sollen dabei künftig OP-Masken oder Mund-Nase-Bedeckungen mit noch höherem Standard getragen werden - also FFP2-Maske

19. Januar 2021

15:55 Uhr Corona-Schnelltests an Schulen ausgewertet

Bei freiwilligen Schnelltests an sächsischen Schulen sind 23 von 12.000 Schülern positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Betreffenden hätten keinerlei Krankheitssymptome aufgewiesen, teilte das Kultusministerium mit. Sonst hätten sie an den Tests auch nicht teilnehmen dürfen.

Er habe sich eine höhere Teilnahme gewünscht, sagte Kultusminister Christian Piwarz. Die festgestellte Infektionsrate sei jedoch niedrig. Deshalb sei es gerechtfertigt, dass sich die Schüler im Präsenzunterricht unter Beachtung strenger Hygieneregeln auf ihre Abschlussprüfungen vorbereiten könnten. Mehr dazu gibt es hier.

🧪 Corona-Schnelltests | Rund 16.000 Personen bislang getestet – sehr geringe Infektionsrate. Bisher haben sich 12.190 Schülerinnen und Schüler sowie 3.745 Lehrkräfte und weitere pädagogische Personen testen lassen. ℹ️ Mehr dazu: https://t.co/V6WeZrB5aM. #CoronaSN

— Sächsisches Staatsministerium für Kultus (@Bildung_Sachsen) January 19, 2021

14:39 Uhr Neuer Lieferplan: Weniger Impfstoff ab kommender Woche in Sachsen

Für Sachsen liegen nun genauere Angaben zu den eingeschränkten Impfstoff-Lieferungen der Hersteller Biontech und Pfizer vor. Für diese Woche ist noch eine größere Menge vorgesehen, in der kommenden Woche dann aber weniger. Das geht aus einem Lieferplan von Biontech hervor, der der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag vorlag.

In dieser Woche soll Sachsen demnach 40 950 Dosen bekommen - bezogen auf die nun zugelassene Entnahme von sechs statt fünf Dosen aus einer Ampulle. Bisher waren jeweils 34 125 angekündigt worden, bezogen auf fünf mögliche Dosen pro Ampulle pro Woche bis Mitte Februar. In der Woche vom 25. Januar soll dann aber weniger Impfstoff kommen als bisher vorgesehen, nämlich 23 400 Dosen bezogen auf sechs entnehmbare je Ampulle. Angekündigt waren einmal 34 125 Dosen, bezogen auf fünf mögliche je Ampulle.

Ab 1. Februar geht es dann dem Lieferplan zufolge wieder aufwärts mit der Menge: Sachsen kann in der ersten Februarwoche mit 29 250 Dosen rechnen, in der darauffolgenden Woche dann mit gut 35 000 Dosen. Hintergrund sind Umbauten im belgischen Pfizer-Werk Puurs, die höhere Produktionskapazitäten schaffen sollen. Bund und Länder hatten eine kurzfristige Information darüber kritisiert. In Sachsen können wegen des Lieferengpasses vorerst keine neuen Impftermine vergeben werden - weder online noch telefonisch. (dpa)

Seit #Impfstart am 27. Dezember 2020 wurden in Sachsen 50.002 Menschen gegen #Corona geimpft. Am zurückliegenden Wochenende erhielten die ersten 155 Personen die #Wiederholungsimpfung. Sie gelten somit gegen eine Erkrankung geschützt. https://t.co/TCkg7KYuL4#CoronaSNpic.twitter.com/p0R2ym4FHA

— Sozialministerium (@sms_sachsen) January 19, 2021

14:30 Uhr Impfkoordinator: Zuspruch für Corona-Impfung wird wachsen

Experten wie der Dresdner Mediziner Harald Schmalenberg rechnen schon in nächster Zeit mit wachsendem Zuspruch für die Corona-Schutzimpfung. «Die Skepsis vieler Menschen wird abnehmen, wenn sie die Verträglichkeit des Impfstoffes bei bereits geimpften Personen wahrnehmen», sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Schmalenberg ist kommissarischer Medizinischer Direktor am Städtischen Klinikum Dresden und koordiniert dort die Covid-19-Impfung.

14:08 Uhr Aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie in Chemnitz

In Chemnitz meldet das Gesundheitsamt am Dienstag 26 neue Corona-Infektionen. Die Zahl der bestätigten Fälle seit Ausbruch der Pandemie liegt damit bei 9.196. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt aktuell 122 (-6,9). Im Krankenhaus liegen 214 Personen (-19), davon 40 auf der Intensivstation (-3).

Corona-Update in Chemnitz - Stand 19.01., 00:00 Uhr:
🔸 Fallzahl gesamt: 9.196 (+26)
🔸 Derzeit im Krankenhaus: 214 (-19)
🔸 davon auf Intensivstation: 40 (-3)
🔸 Todesfälle: 314 (+0)
🔸 7-Tages-Inzidenz auf 100T Einwohner: 122,6 (-6,9)
ℹ️ Infos: https://t.co/Quyy0cGihPpic.twitter.com/DzLUsFUrYT

— Stadt Chemnitz (@Stadt_Chemnitz) January 19, 2021

10:29 Uhr CDU-Politiker fordert zeitweilige Schließung der Grenzen wegen Corona

Der sächsische CDU-Politiker Marko Schiemann hat eine vorübergehende Schließung der Grenzen zur Tschechischen Republik und Polen gefordert, um das Coronavirus einzudämmen. Besonders in Tschechien seien die Inzidenzraten die höchsten in Europa, begründete er am Dienstag seinen Vorstoß. Ausnahmen für den Grenzübertritt dürfe es nur für getestete Berufspendler und Warenverkehr geben: «Wir dürfen den Fehler vom Herbst mit offenen Grenzen nicht wiederholen.»

09:33 Uhr Inzidenzwert sinkt in Sachsen weiter

Die sächsischen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 695 weitere Corona-Neuinfektionen sowie 52 Todesfälle binnen eines Tages gemeldet. Zugleich sank die Sieben-Tage-Inzidenz auf 225, nach 245 am Vortag. Damit hat Sachsen im Bundesvergleich aber weiter die zweithöchste Infektionsrate nach Thüringen (256). Insgesamt haben sich bisher 167 685 Menschen aus dem Freistaat nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 5156 Infizierte sind gestorben.

Die höchste Infektionsrate in Sachsen wurde am Dienstag für den Landkreis Mittelsachsen (411,4) ausgewiesen - der bundesweit vierthöchste Wert. Zudem haben noch die Landkreise Meißen (329,3) und Bautzen (302,9) einen Inzidenzwert von mehr als 300.

08:00 Uhr Länder beraten wegen Corona - Sachsen erwägt verlängerten Lockdown

Die Länderchefs wollen sich am Dienstag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie abstimmen. Dabei lassen sie sich auch von Wissenschaftlern beraten, wie Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Montag bei einem Besuch der Covid-19- Intensivstation im Klinikum Dresden. Dabei hielt er eine Verlängerung des Lockdowns im Freistaat bis zum 14. Februar für denkbar. Zugleich sprach er sich auch für einen Stufenplan möglicher Lockerungen bis Ostern aus. Alles hänge aber vom Verlauf der Pandemie ab und ob Corona-Mutationen sich in Deutschland vermehrt verbreiteten.

18. Januar 2021

14:34 Uhr Sachsen denkt über Lockdown-Verlängerung bis 14. Februar nach

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer hält eine Verlängerung des Corona-Lockdowns im Freistaat bis 14. Februar für denkbar. Nach einem Besuch im Städtischen Klinikum Dresden sprach er sich am Montag erneut für einen Stufenplan bis Ostern aus. «Wir müssen in Sachsen - glaube ich - nicht viel nachschärfen. Wir müssen nur das, was wir uns vorgenommen haben, konsequent umsetzen.» Dann werde man auch niedrigere Infektionszahlen erreichen.

Kretschmer zufolge zeigen die Maßnahmen, die Sachsen am 14. Dezember getroffen hat, inzwischen Wirkung. «Sie sind hart genug, und muten uns allen ziemlich viel zu.» Doch je konsequenter man jetzt sei, desto eher komme man aus der Sache heraus. Voraussetzung für Lockerungen sei eine niedrige Inzidenz, also die Zahl der Neuansteckungen in einem bestimmten Zeitraum. (dpa)

14:03 Uhr Aktuelle Zahlen zur Pandemie in Chemnitz

In Chemnitz sind übers Wochenende 14 weitere Menschen im Zusammenhang mit Corona gestorben. Hinzu kommen nach Angaben der Stadt 120 Neuinfektionen. Die 7-Tages-Inzidenz ging weiter zurück. Sie liegt derzeit bei 129. Im Krankenhaus liegen 233 Personen (-22 zum 15.1.), davon 43 auf der Intensivstation (-4 zum 15.1.).

10:27 Uhr Mehr als 400 Corona-Neuinfektionen in Sachsen

Die sächsischen Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 421 weitere Corona-Neuinfektionen sowie 25 Todesfälle binnen eines Tages gemeldet. Zugleich sank die 7-Tage-Inzidenz auf 245, nach 253 am Vortag. Damit hat Sachsen im Bundesvergleich aber weiter die zweithöchste Infektionsrate nach Thüringen (274). Insgesamt haben sich bisher fast 167 000 Menschen aus dem Freistaat nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, mehr als 5100 Infizierte sind verstorben. Die höchste Infektionsrate in Sachsen wurde am Montag für den Landkreis Mittelsachsen (425) ausgewiesen - der bundesweit dritthöchste Wert.

09:00 Uhr Grenzpendler müssen sich ab sofort wöchentlich testen lassen

Neue Regel für Berufspendler aus Polen und Tschechien: Von diesem Montag an müssen sich Grenzpendler, die aus Risikogebieten ein- oder ausreisen, einmal pro Woche testen lassen. Das sieht die sächsische Corona-Quarantäne-Verordnung vor. Damit sollen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums Infektionsketten schneller erkannt und gestoppt werden. Der Freistaat beteiligt sich mit bis zu zehn Euro pro Antigen-Schnelltest.

08:00 Uhr Schulen in Sachsen öffnen für Abschlussklassen

Nach vierwöchiger Pause öffnen zahlreiche Schulen in Sachsen am Montag für die Abschlussklassen. Rund 50.800 Mädchen und Jungen werden dann in geteilten Klassen unterrichtet, um sich besser auf anstehende Prüfungen vorbereiten zu können. Die Teilöffnung mitten im Corona-Lockdown sorgt allerdings für Diskussionen. Kritik gab es im Vorfeld von der Gewerkschaft GEW, auch der Lehrerverband hält die Rückkehr Tausender Schüler angesichts der weiterhin hohen Infektionszahlen für verfrüht.

An zahlreichen Schulen herrscht zudem Unsicherheit, weil am Dienstag Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise beraten. Weitere Verschärfungen sind nicht ausgeschlossen.

Schüler und Lehrer können sich zu Beginn der Woche kostenlos mit einem Schnelltest auf das Coronavirus untersuchen lassen. Dafür gibt es im Land rund 100 zentrale Testschulen. Bis zum Freitagmorgen hatten sich 35 Prozent der Schüler für einen freiwilligen Antigen-Test angemeldet. Genaue Zahlen werden für Montag erwartet.(dpa)

15. Januar 2021

17:36 Uhr Pfizer kann zugesagte Impfstofflieferungen nicht einhalten

Der Pharmakonzern Pfizer kann nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums in den kommenden drei bis vier Wochen aufgrund eines Umbaus die bereits zugesagte Menge an Corona-Impfstoff nicht liefern. Danach solle es aber umso mehr Kapazität im Unternehmen geben. Sachsen ist davon nicht so stark betroffen, erklärte Sozialministerin Köpping am Freitag.

"Wir in Sachsen sind davon nicht so stark betroffen, weil wir stets die Hälfte der zur Verfügung stehenden Dosen für die zweite Impfung zurückgehalten haben. Wir haben klug und vorsichtig geplant und können allen die zweite Impfung garantieren, die in den kommenden Tagen dran sind", so Köpping.

"Es ist notwendig, dass wir bei allem Streben nach Schnelligkeit auch immer die Sicherheit im Blick haben und den vollen Immunisierungsschutz bieten können. Zumindest für die kommende Woche ist Sachsen die reguläre Lieferung von 34.000 Impfdosen angekündigt. Die vereinbarten Impftermine sollten somit abgesichert sein" so die Ministerin weiter.

17:21 Uhr Sachsen will Quarantäne-Verweigerer einsperren

Sachsen will in der kommenden Woche eine Einrichtung für Quarantäne-Verweigerer in Betrieb nehmen. Das teilte das Innenministerium mit. Für die Unterbringung ist ein richterlicher Beschluss nötig. Eine solche Zwangsmaßnahme sei aber nur ein letztes Mittel, heißt es weiter. Bislang seien aber noch keine Verweigerer bekannt. Der Freistaat will aber auf solche Fälle vorbereit sein. Laut Innenministerium sieht das Infektionsschutzgesetz eine zwangsweise Unterbringung von Verweigerern vor.

12:49 Uhr Kritischer Sieben-Tage-Wert sinkt weiter

Wie das Gesundheitsamt am Freitag mitteilte, sinkt der kritische Sieben-Tage-Wert in Chemnitz weiter. Er liegt laut dem Robert-Koch-Institut aktuell bei 153,0 (-45,5 im Vergleich zum Vortag). Unterdessen wurden 81 neue Corona-Fälle gemeldet (insgesamt nun 9.050). Außerdem sind sieben weitere Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (insgesamt nun 300). Im Krankenhaus liegen derzeit 255 Corona-Patienten (-11 im Vergleich zum Vortag), davon 47 auf der Intensivstation (+/-0 im Vergleich zum Vortag).

12:44 Uhr Kretschmer fordert noch härteren Lockdown

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat sich wegen der weiterhin viel zu hohen Corona-Infektionszahlen dafür ausgesprochen, die Kontaktbeschränkungen bundesweit für zwei bis drei Wochen drastisch zu verschärfen. Man habe die Erfahrung machen müssen: «Reduzierung von Inzidenz geht nur mit ganz hartem Lockdown», sagte Kretschmer am Freitag in einer Online-Pressekonferenz vor dem CDU-Parteitag.

«Dieser softe Lockdown mit offenen Schulen, Kindergärten, mit offenen Einkaufsmöglichkeiten bringt nichts. Deswegen: Hart und konsequent.» Wegen der Veränderungen des Virus stehe man vor einer neuen Bedrohung, sagte Kretschmer. Deswegen sei es angezeigt, «noch einmal einen auch deutschlandweiten Kraftakt zu wagen».

Er sprach sich zugleich für die Möglichkeit regionaler Abweichungen aus. Es müsse immer mitbedacht werden, welche Durchhaltefähigkeit man habe, sagte Kretschmer. Könne man das Land über Monate so runterfahren, wie man es getan habe, oder gehe das nur für eine begrenzte Zeit. Sein Zieldatum sei der 8. Februar. Bis dahin wolle er maximal die Inzidenz - also die Anzahl von Neuinfektionen pro 100 000 Menschen innerhalb einer Woche - reduzieren.

Angesichts der hohen Infektionszahlen sei es «richtig, jetzt noch einmal zu versuchen, zwei oder drei Wochen (zu) reduzieren, gemeinsam, um dann von einem anderen Niveau aus entweder Lockerungen vorzunehmen oder die schwere Zeit der Mutation zu durchstehen und die Krankenhäuser eben nicht vorher schon übervoll zu haben».

Bund und Länder wollen nach Angaben von Regierungssprecher Steffen Seibert an diesem Dienstag über das weitere Vorgehen beraten. Ursprünglich war die nächste Schalte für den 25. Januar angesetzt. (dpa)

12:09 Uhr Lernbedingungen für Schüler werden erleichtert

Damit den Schülern in Sachsen durch die Pandemie keine Nachteile entstehen, hat das Kultusministerium ein umfangreiches Maßnahmenpaket geschnürt. Es umfasst neue Vorgaben für den Unterricht und die Prüfungen. So bekommen die Schüler der Abschlussklassen deutlich mehr Zeit für die Prüfungsvorbereitungen. Sie sollen in diesem Jahr vorrangig in den Prüfungsfächern unterrichtet werden. In anderen Fächern können dafür Abstriche gemacht werden. Auch in den Abschlussprüfungen steht den Prüflingen mehr Zeit zur Verfügung. Außerdem gibt es Wahlmöglichkeiten bei den Abiturprüfungsterminen.

14. Januar 2021

13:45 Uhr Aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie in Chemnitz

In Chemnitz sind im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie weitere 32 Todesopfer zu beklagen. Hinzu kamen nach Angaben der Stadt 90 Neuinfektionen. Die 7-Tages-Inzidenz sank erstmals unter die 200er-Marke, sie liegt aktuell bei 198. Im Krankenhaus werden momentan 266 Corona-Patienten behandelt, davon 47 auf der Intensivstation.

13. Januar 2021

15:02 Uhr Nur 0,7 Prozent der Menschen in Sachsen bislang gegen Covid geimpft

Nach mehr als 5700 Impfungen am Dienstag haben in Sachsen bisher 0,7 Prozent der Menschen eine erste Spritze gegen das Corona-Virus bekommen. Damit ist Sachsen im Vergleich der Bundesländer nicht mehr das Schlusslicht, liegt aber immer noch im hinteren Bereich. Das geht aus den Daten hervor, die das Robert Koch-Institut am Mittwoch veröffentlichte.

16:20 Uhr Kostenlose Schnelltests für Lehrer und Schüler in Sachsen

Bevor Schüler in Sachsen an die Schulen zurückkehren, können sie sich einmalig und kostenlos mit einem Schnelltest auf das Coronavirus untersuchen lassen. Das teilte das Kultusministerium am Mittwoch mit. Das Angebot gilt auch für Lehrer an öffentlichen und privaten Schulen. Am nächsten Montag (18. Januar) beginnen die Abschlussklassen wieder mit dem Präsenzunterricht. Für sie werde es das Testangebot erstmals geben, hieß es. Rund 48 000 Schüler im Freistaat drücken dann wieder die Schulbank.

14:24 Uhr Aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie in Chemnitz

In Chemnitz sind nach Angaben der Stadt neun weitere Menschen an oder mit Corona gestorben. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Pandemie auf 261. Am Mittwoch wurden 40 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz in Chemnitz liegt aktuell bei 216. Im Krankenhaus werden 280 Corona-Patienten behandelt, davon 50 auf der Intensivstation.

11.00 Uhr Telefonhotline für Impftermine startet später als geplant

Die Telefonhotline zur Vergabe von Impfterminen in Sachsen startet später als geplant. Es habe technische Probleme gegeben, sagte der Chef des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Sachsen, Rüdiger Unger. Ursprünglich sollte die Hotline für die Vergabe von Impfterminen am Donnerstag freigeschaltet werden. Vorerst könnten Termine weiterhin nur über das Online-Portal vergeben werden, hieß es. Unger rechnete damit, dass die Telefonhotline frühestens zum Wochenende genutzt werden kann. Zuvor hatten das Gesundheitsministerium und das DRK die sächsische Vorgehensweise beim Impfen verteidigt.

10:30 Uhr Thüringen löst Sachsen als negativen Corona-Spitzenreiter ab

hüringen hat Sachsen als negativen Spitzenreiter bei den Corona-Neuinfektionen abgelöst. Das Robert Koch-Institut wies die Wocheninzidenz für Sachsen am Mittwoch mit 304 aus. In Thüringen wurden in den vergangenen 7 Tagen dagegen rund 324 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner gemeldet. Im bundesweiten Vergleich der Landkreise wies der thüringische Kreis Saalfeld-Rudolstadt mit einem Wert von mehr als 600 die höchste 7-Tage-Inzidenz auf; auf Platz 2 stand der Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (534).

12. Januar 2021

17:04 Uhr Kretschmer stellt Lockerungen im Februar oder März infrage

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer stellt infrage, ob es baldige Lockerungen des Corona-Lockdowns geben wird. «Wir sind in den schwersten Wochen der Pandemie», twitterte der CDU-Politiker am Dienstag. Niemand könne verlässlich einschätzen, was die Mutation des Virus in Deutschland anrichten wird. Deshalb sei derzeit noch nicht klar, welche Lockerungen es im Februar oder März geben wird.

Ein Auftreten der Mutation würde ohne Lockdown in die Katastrophe führen. In Sachsen sind gilt der Lockdown mit geschlossenen Schulen bis zum 7. Februar. Das Land ist seit Wochen bundesweiter Negativ-Spitzenreiter bei den Infektionszahlen.

15:15 Uhr Aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie in Chemnitz

Das Gesundheitsamt meldet am Dienstag 23 neue Corona-Infektionen in Chemnitz. Die 7-Tages-Inzidenz liegt bei 261. Im Krankenhaus liegen den Angaben zufolge 295 Personen, davon 49 auf der Intensivstation.

14:00 Uhr DRK sieht keine Pannen bei Corona-Impfportal in Sachsen

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) sieht keine Pannen im Zusammenhang mit der Freischaltung des Corona-Impfportals in Sachsen. DRK-Chef Rüdiger Unger widersprach am Dienstag Darstellungen, das Portal sei bei seinem Start am Montag kollabiert. Man habe sich aber entschieden, die Geschwindigkeit zu drosseln, damit das System nicht zusammenbricht. Bisher habe es schon 14 000 erfolgreiche Registrierungen für einen Impftermin gegeben. 2811 Termine für die Erst- und Zweitimpfung seien vergeben worden. Unger räumte aber ein, dass man sich ein höheres Tempo wünsche.

13:28 Uhr IHK lehnt Lockdown für die Wirtschaft strikt ab

Die Industrie- und Handelskammer Chemnitz lehnt ein weiteres Herunterfahren der Wirtschaft in der Corona-Pandemie strikt ab. Entsprechende Gedankenspiele seien «kontraproduktiv», teilte die IHK mit. Diese ablehnende Position beziehe die Kammer «im Schulterschluss mit allen ostdeutschen Industrie- und Handelskammern». Regionale Unternehmen seien keine Infektionsherde, Hygienemaßnahmen würden dort konsequent umgesetzt. Die Wirtschaft müsse in der Lage bleiben, Beiträge für Staat und Gemeinwesen zu erarbeiten.

11:30 Uhr Sachsen bleibt Bundesland mit der höchsten Corona-Inzidenz

Sachsen bleibt bei der Rate der Corona-Neuinfektionen weiterhin bundesweiter Negativ-Spitzenreiter. Das Robert Koch-Institut (RKI) bezifferte die Sieben-Tage-Inzidenz im Freistaat am Dienstag auf 341,9. Der Wert gibt an, wie viele je 100 000 Menschen sich binnen einer Woche neu mit dem Virus infiziert haben. Am Vortag betrug dieser wichtige Kennwert 359,8; bundesweit lag die Inzidenz am Dienstag bei 164,5. Unter den am stärksten betroffen Landkreisen nehmen die sächsischen aber nicht mehr die höchste Position ein. Laut RKI meldete der thüringische Landkreis Saalfeld-Rudolstadt einen Wert von 595,9, gefolgt vom Landkreis Hildburghausen ebenfalls in Thüringen mit 526,9. Erst dann folgt mit dem Kreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (525,7) eine sächsische Region. (dpa)

11. Januar 2021

14:15 Uhr Aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie in Chemnitz

In Chemnitz haben sich übers Wochenende 353 weitere Personen mit Corona infiziert. Auch sieben neue Todesfälle wurden dem Gesundheitsamt gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz in Chemnitz liegt aktuell bei 271. Im Krankenhaus liegen 302 Personen, davon 50 auf der Intensivstation.

11:34 Uhr Anmeldeportal für Impfzentren geht ans Netz

Für die Terminvergabe in den sächsischen Impfzentren schaltet der Freistaat heute ein Anmeldeportal frei. Unter sachsen.impfterminvergabe.de können individuelle Termine gebucht werden, auch für das Impfzentrum bei uns in Chemnitz. Im Fokus stehen dabei zunächst über 80-Jährige, für sie sollen Transportmöglichkeiten zu den Impfzentren organisiert werden. Höchste Priorität haben weiterhin auch Bewohner und das Personal von Pflegeheimen sowie Mitarbeiter der Krankenhäuser. Der Impfstoff ist derzeit allerdings noch sehr knapp.

10:00 Uhr Corona-Hotspot Sachsen: Mehr als 155 000 Infektionen

In Sachsen ist die Zahl der Corona-Infektionen auf über 155.000 angestiegen. Alleine von Sonntag auf Montag wurden 1.107 neue Fälle registriert, insgesamt schlagen für den Freistaat seit Beginn der Pandemie 155.627 Corona-Infektionen zu Buche, wie aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen liegt demnach bei 359,8, am Vortag lag die Inzidenz bei 358.

08. Januar 2021

19:25 Uhr Eltern müssen im Lockdown keine Kita-Gebühren bezahlen

Chemnitzer Eltern, deren Kinder im Lockdown nicht in einer städtischen Kita betreut werden können, müssen für diese Zeit keine Elternbeiträge bezahlen. Das bedeutet, dass die Stadt den Betrag für den Dezember 2020 anteilig zurückerstattet. Im Januar werden keine Kita-Gebühren erhoben. Ausnahme sind die Eltern, deren Kinder in der Notbetreuung sind.

19:20 Uhr Sachsen beschließt neue Corona-Regeln

Sachsens Regierung hat am Abend die Regeln der neuen Corona-Verordnung vorgestellt, sie sollen ab Montag gelten. Die Kontaktbeschränkungen werden verschärft. Künftig darf sich nur ein Hausstand mit einer weiteren Person treffen. Eine Ausnahme gibt es für die Betreuung von Kindern unter 14 Jahren. Hier ist es für zwei Familien weiterhin möglich, sich zu treffen. Betriebe sind angehalten, ihre Mitarbeiter, ins Homeoffice zu schicken, sofern das möglich ist.

14:18 Uhr Weitere 37 Todesfälle durch Corona in Chemnitz

In Chemnitz sind 37 weitere Personen an oder mit Corona gestorben. Das hat heute die Stadt mitgeteilt. Die hohe Zahl wird mit den vielen Nachmeldungen aufgrund der Feiertage begründet. Gesundheitsamt und Krematorium hätten über den Jahreswechsel durchgearbeitet, hieß es aus dem Rathaus. Eine Meldung der Todesfälle könne immer erst erfolgen, wenn alle Formalien erfüllt seien.

Gleichzeitig wurden heute 136 Neuinfektionen gemeldet. Die 7-Tages-Inzidenz steigt damit wieder an, sie liegt aktuell bei 251. Im Krankenhaus liegen 333 Personen, davon 49 auf der Intensivstation.

07. Januar 2021

14:56 Uhr Gesundheitsministerin kündigt Impfkampagne an

Sachsen will mit dem Slogan «Ärmel hoch!» möglichst viele Bürger für eine Corona-Schutzimpfung motivieren. Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) kündigte am Donnerstag im Landtag eine entsprechende Impfkampagne an. Das Ziel bestehe darin, bis zum Sommerende alle zu impfen, die das wollen. Zugleich bat Köpping um Geduld und verteidigte das bisherige Vorgehen. Es gebe immer wieder Kritik, warum das Impfen in Sachsen so langsam gehe. «Unser System ist, jeden Tag zu impfen». In anderen Bundesländern hätten Impfzentren nach drei Tagen wieder schließen müssen, weil der Impfstoff ausging. Das sei aber nicht gut für die Motivation.

14:00 Uhr Aktuelle Corona-Situation in Chemnitz

Am Donnerstag meldet das Chemnitzer Gesundheitsamt 137 neue Corona-Infektionen. Neue Todesfälle gibt es nicht. Die 7-Tages-Inzidenz liegt aktuell bei 228. Im Krankenhaus liegen 317 Personen, davon 51 auf der Intensivstation.

12:03 Uhr Innenministerium: Bisher keine konkreten Radius-Kontrollen

In Sachsen ist die eingeschränkte Bewegungsfreiheit auf einen 15-Kilometer-Radius bislang nicht flächendeckend kontrolliert worden. Die Polizei habe zumeist die Einhaltung dieser speziellen Regelung in ihre normale Kontrolltätigkeit eingebaut, sagte ein Sprecher des Innenministeriums in Dresden auf Anfrage. Bisher wurde nicht an den Autobahnen oder Bundesstraßen kontrolliert. Die Ausnahme bildeten die Wintersportgebiete. Dort wurde in den vergangenen Tagen gezielt auf Parkplätzen und Zufahrtsstraßen die Einhaltung der Corona-Regeln überprüft. Die Kontrollen werden nach Angaben der Polizeidirektionen Chemnitz und Zwickau nun täglich erfolgen.

06. Januar 2021

17:34 Uhr Sachsen rechnet mit gut 100 000 Impfdosen bis Ende Januar

In Sachsen soll bis Ende Januar knapp ein Fünftel der Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden, die zur Gruppe mit der höchsten Priorität zählen. Dazu gehören unter anderem Über-80-Jährige und Pflege-Mitarbeiter. Für den Freistaat seien vom Bund bis Ende des Monats 102 375 Impfdosen angekündigt, teilte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Mittwoch mit. Zur Gruppe mit der höchsten Priorität zählten in Sachsen rund 457 000 Menschen. Vom nächsten Montag an sollen auch die Impfzentren in zehn Landkreisen und drei kreisfreien Städten öffnen. Bisher waren nur mobile Impfteams im Freistaat unterwegs. Zudem wurde Impfstoff an Krankenhäuser geliefert, damit diese ihr Personal impfen können. (dpa)

14:26 Uhr Aktuelle Zahlen zur Corona-Pandemie in Chemnitz

In Chemnitz ist die 7-Tages-Inzidenz bei den Corona-Infektionen leicht zurückgegangen. Der Wert liegt nach Angaben der Stadt derzeit bei 224. Am Mittwoch wurden 30 Neuinfektionen gemeldet. Im Krankenhaus liegen derzeit 317 Personen, davon 48 auf der Intensivstation.

10:00 Uhr Corona in Sachsen: Inzidenzwert bei rund 262

Sachsen bleibt in der Corona-Pandemie mit Blick auf die Inzidenz bundesweit negativer Spitzenreiter. Am Mittwoch wurden pro 100 000 Einwohner rund 262 Neuinfektionen binnen 7 Tagen registriert, wie aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Vortag lag der 7-Tage-Wert im Freistaat bei 299. Bundesweit wurde am Dienstagmorgen eine Inzidenz von 127,3 ermittelt. Eine Interpretation der Daten ist schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden. (dpa)

07:00 Uhr Vorgezogene und verkürzte Winterferien in Sachsen

In der Diskussion um eine mögliche Streichung der Winterferien hat sich Sachsens Regierung auf einen Kompromiss verständigt: Die Ferien sollen nicht gestrichen, sondern verkürzt werden, erklärte Kultusminister Christian Piwarz (CDU) am Dienstagabend in Dresden nach einer Kabinettssitzung. Dafür wird eine Ferienwoche auf die erste Februarwoche vorgezogen. Diese soll als «Verschnaufpause» für Schüler, Eltern und Lehrer dienen, erklärte Piwarz. Die zweite Ferienwoche soll dann in der Karwoche vor Ostern nachgeholt werden. Wenn es die Infektionszahlen zulassen, sollen Schulen und Kitas ab 8. Februar im eingeschränkten Regelbetrieb wieder öffnen, kündigte Piwarz an. An den Grundschulen soll wie bereits im Frühjahr in festen Klassen unterrichtet werden, an den weiterführenden Schulen in einem Wechsel von Unterricht zu Hause und in der Schule. Die Schüler der Abschlussklassen allerdings sollen ab dem 18. Januar wieder zur Schule gehen können. Dazu sollen die Klassen geteilt werden. Zu den Abschlussklassen zählen etwa die 10. Klasse für den Realschulabschluss sowie die Klassenstufen 11 und 12 am Gymnasium. Die Landesregierung will am Feitag die Regeln in einer neuen Corona-Schutzverordnung beschließen. Die derzeitige gilt bis zum 10. Januar.(dpa)

06:00 Uhr Sachsen plant weitere Einschränkungen in der Corona-Pandemie

Sachsen plant weitere Einschränkungen in der Corona-Pandemie. Nach einer spätabendlichen Kabinettssitzung am Dienstag appellierte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) an die Bürger, Fahrten mit dem öffentlichen Nahverkehr zu reduzieren, um dessen Auslastung zu senken. Die Arbeitgeber werden gebeten, Homeoffice zu ermöglichen. Zudem sind strengere Kontaktbeschränkungen vorgesehen. Angehörige eines Hausstandes sollen sich nur noch mit maximal einer anderen Person treffen, Kinder unter 14 zählen dabei nicht. (dpa)

05. Januar 2021

15:35 Uhr Aktuelle Informationen zur Corona-Situation in Chemnitz

In Chemnitz haben sich weitere 171 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Außerdem gibt es einen weiteren Todesfall. Die 7-Tages-Inzidenz liegt nach Angaben der Stadt bei 237. Im Krankenhaus liegen 319 Personen, davon 45 auf der Intensivstation.

15:30 Uhr Lehrerverband lehnt Pläne für Streichung der Winterferien ab

Der Sächsische Lehrerverband hat Pläne der Landesregierung für eine Streichung der Winterferien abgelehnt. «Schüler und Lehrkräfte brauchen eine Ruhephase vor dem Start ins zweite Schulhalbjahr», sagte der Verbandsvorsitzende Jens Weichelt am Dienstag. Die Erstellung und Betreuung der häuslichen Lernaufgaben bedeuteten einen enormen Zeitaufwand für die Lehrer. Auch die angedachte Verlängerung der Osterferien um vier Tage sei kein akzeptabler Ersatz, hieß es. Viele Eltern könnten zudem ihren geplanten Urlaub nicht einfach verschieben.

Sachsen denkt über eine Streichung der Winterferien im Februar und einen Ausgleich in den Osterferien nach. Darüber will das Kabinett diskutieren. Auch wie es mit den Schulen und Kitas weitergehen soll, steht auf der Agenda. Am Abend will sich dazu Kultusminister Christian Piwarz (CDU) äußern. (dpa)

14:27 Uhr Bundeswehr hilft im Chemnitzer Klinikum

Das Chemnitzer Klinikum erhält Unterstützung von der Bundeswehr. So arbeiten jetzt fünf Soldaten des Sanitätsregiments Weißenfels im Schichtdienst in den Stationen. Sie sollen bis Ende Februar das Klinikpersonal unterstützen.

13:55 Uhr Erneut Panne bei Lernplattform Lernsax

Bei der Lernplattform für Schulen, Lernsax, hat es am Dienstag erneut Störungen gegeben. Ursache sei ein technisches Problem im Rechenzentrum, Kapazitätsprobleme gebe es jedoch nicht, teilte das Kultusministerium in Dresden am Dienstag mit. Zudem sei am Montag ein Hackerangriff auf die Plattform abgewehrt worden. Lernsax ist vor allem während der Corona-Pandemie für Schüler und Lehrer eine wichtige Kommunikationsplattform, auf der über das Internet Informationen ausgetauscht werden, Unterricht erteilt wird und Lernstoff abgerufen werden kann.

11:20 Uhr Sachsen diskutiert Streichung der Winterferien

Sachsen denkt über eine Streichung der Winterferien im Februar nach. Nach dpa-Informationen soll der Plan am Dienstag im Kabinett diskutiert werden. Demnach sollen als Ausgleich die Osterferien um eine Woche verlängert werden und bereits in der Karwoche ab dem 29. März beginnen, hieß es in dem Bericht. Die Schüler sollen damit nach dem Lockdown möglichst schnell wieder unterrichtet werden. Der Lockdown mit geschlossenen Kitas und Schulen geht bis zum 10. Januar, vor Bund-Länder-Beratungen am Dienstag zeichnet sich jedoch eine Verlängerung ab. Eigentlich haben Sachsens Schüler vom 8. bis einschließlich 19. Februar Winterferien. (dpa)

10:00 Uhr Sachsen mit Inzidenz von 299 - bundesweiter Negativ-Spitzenreiter

Sachsen bleibt in der Corona-Pandemie mit Blick auf die Inzidenz bundesweit negativer Spitzenreiter. Am Dienstag wurden pro 100 000 Einwohner 299 Neuinfektionen binnen sieben Tagen registriert, wie aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Am Vortag lag der Sieben-Tage-Wert im Freistaat bei 323. Bundesweit wurde am Dienstagmorgen eine Inzidenz von 135 ermittelt. Allerdings bleibt eine Interpretation der Daten weiter schwierig, weil um Weihnachten und den Jahreswechsel Corona-Fälle laut RKI verzögert entdeckt, erfasst und übermittelt wurden.

04. Januar 2021

14:05 Uhr Aktuelle Informationen zur Corona-Situation in Chemnitz

Nach dem Jahreswechsel meldet Chemnitz 436 neue Corona-Infektionen. Gleichzeitig gibt es in der Stadt 26 neue Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19. Die 7-Tages-Inzidenz ging weiter zurück, sie liegt aktuell bei 207. Es wird allerdings erwartet, dass der Wert durch Nachmeldungen in den nächsten Tagen wieder ansteigt. Im Krankenhaus liegen derzeit 337 Personen, davon 50 auf der Intensivstation.

13:07 Uhr Sachsen für Lockdown-Verlängerung - Schulen und Kitas weiter dicht

Sachsen ist für eine Verlängerung des Corona- Lockdowns und will sich nicht auf den Zeitpunkt für eine Öffnung von Schulen und Kitas festlegen. Das stellte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) am Montag in Dresden klar. «Wir müssen mit Eltern und Lehrern, aber auch mit Kindergärtnerinnen und Kindergärtnern darüber sprechen, dass für einen gewissen Zeitraum die Einrichtungen geschlossen bleiben, um einfach das Bewegungsgeschehen weiterhin zu reduzieren», sagte er dort.

Kretschmer bezog sich auf Erfahrungen mit dem «Lockdown-Light». Damals habe man gemerkt, dass geöffnete Schulen und Geschäfte keine Wirkung erzielen. «Wenn wir nicht in diesen Jo-Jo-Effekt verfallen wollen - lockern, schließen, wieder öffnen und dann wieder harte Maßnahmen -, sollten wir jetzt etwas Nerven behalten.» Man habe als Instrument nur die Kontaktvermeidung. Es sei ratsam, noch eine gewisse Zeit in Ruhe zu verharren: «Wir werden in Sachsen die Schulen nicht gleich öffnen, sondern erst einmal bis Ende Januar geschlossen halten», betonte der Regierungschef am Vormittag in Dresden.

«Wir sehen ja, wenn die Infektionszahlen zu hoch sind, dann tritt das ein, was wir auch prognostiziert haben. Die Gesundheitsämter schaffen es nicht mehr nachzuverfolgen. Dadurch bricht sich diese Infektion eine Bahn, und das sieht man dann am Ende in den Krankenhäusern», betonte der Regierungschef. Man dürfe nicht zulassen, dass die medizinische Versorgung nicht mehr gewährleistet ist. «Vor uns liegen jetzt dunkle Monate. Das ist der Unterschied zum vergangenen Jahr - da kam nach der ersten Welle direkt der Sommer und hat viele Probleme beseitigt. Darauf können wir jetzt nicht hoffen», erklärte Kretschmer. Das Bild in Deutschland sei unterschiedlich. Deswegen gebe es auch unterschiedliche Meinungen in der Bevölkerung und unter den Ministerpräsidenten. (dpa)

11:05 Uhr Michael Kretschmer: Nach der Pandemie muss es Kassensturz geben

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) sieht bei der Bewältigung der Corona-Pandemie und ihrer Folgen die heutige Generation in der Pflicht. Künftige Generationen dürften damit nicht belastet werden, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Dresden: «Das müssen wir selber schaffen.» Der Landtag habe einstimmig für eine Schuldenaufnahme von bis zu sechs Milliarden Euro gestimmt, was mehr als einem Drittel des Gesamthaushaltes entspricht.

Insgesamt umfass der Corona-Bewältigungsfonds 6,75 Milliarden Euro. «Wir brauchen einen Kassensturz, wenn das Gröbste überwunden ist. Dann sieht man, wer welche Kosten hatte. Dann haben wir zu schauen, wie Bund und Länder das am Ende gemeinsam tragen», erklärte der Regierungschef.

10:00 Uhr Vogtland bleibt bei Corona-Zahlen Negativ-Spitzenreiter

Der Vogtlandkreis bleibt in der Corona-Pandemie bundesweit negativer Spitzenreiter. Am Montag wurden pro 100 000 Einwohner 631,9 Neuinfektionen binnen sieben Tagen registriert. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor. Damit ist der Sieben-Tage-Wert im Vogtland zwar niedriger als in den vergangenen Tagen, aber immer noch deutlich höher als in den anderen Regionen. Der Landkreis Meißen liegt auf dem zweiten Platz mit einem Sieben-Tage-Wert von 530. Bundesweit liegt der Wert im Schnitt bei 139,4.

09:30 Uhr Grüne wollen Runden Tisch für Schule und Kita in Corona-Zeiten

Die Grünen haben einen digitalen Runden Tisch für Schule und Kita in der Corona-Krise vorgeschlagen. Es gehe darum, Perspektiven aufzuzeigen sowie Planungssicherheit und Akzeptanz zu bekommen, erklärte die Landtagsabgeordnete Christin Melcher. «Das Virus und die Dynamik der Infektionen zwingt uns auf Sicht zu fahren. Dennoch brauchen wir gemeinsam Antworten und eine Perspektive darauf, wie wir angesichts der Lage mit dem Schuljahr umgehen wollen.» Man brauche Klarheit zum Umgang mit dem Fächerkanon, der Stundentafel und den Abschlussprüfungen im kommenden Jahr. Ferner seien effektive Test- und Schutzkonzepte erforderlich.

30. Dezember 2020

13:31 Uhr Zehn neue Todesfälle bekannt

Wie das Gesundheitsamt mitteilte, sind 87 neue Corona-Fälle in Chemnitz bekanntgeworden (inklusive Nachmeldungen). Damit gibt es in unserer Stadt seit Beginn der Pandemie 7.551 bestätigte Fälle. Außerdem sind zehn weitere Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben (insgesamt bislang 181). Im Krankenhaus liegen derzeit 342 Corona-Patienten (-10 im Vergleich zum Vortag), davon 48 auf der Intensivstation (-3 im Vergleich zum Vortag). Der kritische Sieben-Tage-Wert ist auf 356 gesunken (-84,9 im Vergleich zum Vortag).

09:40 Uhr Chemnitz verlängert Allgemeinverfügung

Die Stadt Chemnitz hat heute die Allgemeinverfügung zu Kontaktpersonen, Verdachtspersonen und positiv getesteten Personen verlängert. Sie regelt unter anderem, wer sich testen lassen oder in Quarantäne muss. Die vorherige Allgemeinverfügung dazu war ausgelaufen, weshalb die bestehenden Regelungen nun bis zum 10. Januar 2021 verlängert wurden. Die komplette Allgemeinverfügung kann auf der Webseite der Stadt eingesehen werden.

29. Dezember 2020

15:00 Uhr 243 neue Fälle in Chemnitz

Das Gesundheitsamt hat heute für Chemnitz 243 neue Corona-Fälle gemeldet. Insgesamt haben sich damit in unserer Stadt 7.464 Menschen seit Beginn der Pandemie mit Corona angesteckt. Der kritische Sieben-Tage-Wert liegt damit aktuell bei 440,9. Verstorben sind bislang 171 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 (+0 im Vergleich zur Vortagsmeldung). In den Krankenhäusern liegen 352 Corona-Patienten (+9 im Vergleich zur Vortagsmeldung), davon 51 auf der Intensivstation (+5).

28. Dezember 2020

Fast 900 neue Corona-Fälle über Weihnachten

Über die Weihnachtstage sind in Chemnitz 897 neue Corona-Fälle bekanntgeworden. Das teilte das Gesundheitsamt am Montag mit. Die Zahlen stammen vom Robert-Koch-Institut und umfassen alle Meldungen seit dem 23.12.. Verstorben sind demnach 19 weitere Personen im Zusammenhang mit Covid-19. Im Krankenhaus liegen aktuell 343 Corona-Patienten (+21), davon 46 auf der Intensivstation (-2). Die Gesamtzahl der Corona-Fälle in Chemnitz seit Ausbruch der Pandemie liegt damit laut Robert-Koch-Institut inzwischen bei 7.221. Der kritische Sieben-Tage-Wert liegt derzeit bei 464,4 (+ 29,6 zum 23.12.2020).

23. Dezember 2020

13:45 Kritischer Sieben-Tage-Wert übersteigt 400er Marke

In Chemnitz sind 313 neue Corona-Fälle gemeldet worden. Wie das Gesundheitsamt mitteilte, liegt der kritische Sieben-Tage-Wert damit aktuell bei 434,8. Außerdem sind fünf weitere Personen an den Folgen einer Covid-19 Erkrankung gestorben. In den Krankenhäusern liegen derzeit 322 Corona-Patienten (-8 im Vergleich zum Vortag), davon laut dem Robert-Koch-Institu 152 auf der Intensivstation (+5 im Vergleich zum Vortag).