Westbam

“Axel trifft” ist ein Podcast für alle, die gerne mehr über Musiker und Promis erfahren wollen, als die üblichen Klatsch- und Tratschsendungen anzubieten haben.

Axel Metz, der Mann hinter dem Podcast, ist langjähriger Radiomoderator aus Sachsen und hat seit den 90ern viele nationale und internationale Größen der Rock- und Popmusik interviewt.

In den Gesprächen mit den Künstlern geht es nicht nur um das jeweils aktuelle Album, Geschichten hinter den Hits oder die nächste Tour, sondern auch ganz Privates und oft Überraschendes. Und das fernab von billigen Pseudoenthüllungen.

Von Adel Tawil bis hin zu Wincent Weiss, hier sprechen sie alle … über Gott und die Welt.

#116 Westbam

In den frühen 80ern hat er als einer der ersten DJs das Plattenmixen in Deutschland etabliert, später dann DJ Platten herausgebracht und in den 90ern mitgeholfen, Techno zu einem weltweit beachteten Musikphänomen zu machen, dass die Dancemusic bis heute beeinflusst. 

Westbam macht auch heute unentwegt weiter Musik, ohne sich groß um Modewellen zu kümmern. Dass Popsongs kürzer werden, um bei den großen Streamingportalen bessere Chancen haben, öfter gehört zu werden, bringt ihn nicht dazu, auch seine eigenen Stücke zu verkürzen.

“Die Idee, sich ganz kurz zu fassen, oder auch vom DJ - ing her der sogenannte Quickmix, dass du mal schnell was abfeuerst, das sind auch alles Aussagen, die sind auch ok. Bloss, wenn das zur Religion wird, die du jetzt allen überstülpen wirst, dann wirds bescheuert. Wenn Du jetzt sagst, aber Max, so macht man das doch heute nicht mehr, wir müssen doch jetzt immer gleich den Chorus haben, das muss ja in 2 Minuten alles abgehandelt werden, dann finde ichs affig. Da bin ich dagegen. Mein ganzes Leben war auch immer Kulturkampf. Mir haben sie am Anfang einen Vogel gezeigt wegen DJ Musik, dann mit der ganzen Technokultur, so was soll denn das, wann ist denn das vorbei. Und das ist alles here to stay. Mag sein, dass man mir heute einen Vogel zeigt, wegen Album oder sonstwas, wir werden sehen, wer am Ende recht behält.”

Für Westbam ist auch klar, wie lange er noch weitermachen will  mit seiner Kunst: “Solange du diesen Moment hast, dass du dich selber neu begeistern kannst, und wie man so schön sagt, sich selber neu erfinden, dann ist es mir lieber, als am Strand rumzusitzen und nen schönen Wein zu trinken. Das machen wir ja zwischendurch auch alle mal, aber letzter und finaler Lebensinhalt wäre mir das zuwenig.”

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