Halbzeit-Bilanz: Eigenlob von der CDU - Schelte von der SPD
Die sächsische Regierung hat sich zur Halbzeit eine gute „Mannschaftsleistung“ attestiert. Seit zweieinhalb Jahren regieren CDU und FDP im Freistaat.
Wie Ministerpräsident Stanislaw Tillich sagte, habe sich Sachsen hervorragend entwickelt. Drei Viertel des Koalitionsvertrages seien bereits umgesetzt.
Versäumnisse sieht Tillich auf Bundesebene, beispielsweise im mangelhaften Tempo beim Ausbau des Schienennetzes der Bahn und bei der A72 von Chemnitz nach Leipzig.
Die sächsische SPD stellt der Regierung dagegen ein vernichtendes Zeugnis aus. Fraktionschef Martin Dulig bezeichnete die sächsische Regierung als die schlechteste aller Zeiten. Sie habe keine Antworten auf die aktuellen Herausforderungen und verlege sich ausschließlich auf das Sparen. Die Potenziale das Landes würden nicht genutzt und weiterentwickelt, so Dulig weiter.

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