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Ab an die Ostsee – mit Rad oder Bus!

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Die großen Radio Chemnitz Fahrradferien haben begonnen und unsere Gewinner sind auf dem Weg! Was die beiden Teams um André und Kristin auf Ihrer Reise erleben, welche Etappen ihnen besonders gefallen haben und welche Streckenabschnitte herausfordernd sind, erfahren Sie täglich hier im Fahrradferien-Tagebuch.

Bikerteam André radelt von Görlitz nach Usedom, Team Kristin reist bequem mit dem Bus an. Ziel ist das SEETELHOTEL Familienresort Waldhof in Trassenheide, wo beide Teams einen tollen Urlaub verbringen. Am 30. Juni kommt Team André in Trassenheide an und die Familien genießen wiedervereint bis zum 3. Juli entspannte Tage am Meer.

Tag 9: Sonntag 03. Juli

Der Abschied. Alles verhält sich wie mit einer leckeren Käse-Quark Torte. Irgendwann ist sie aufgegessen und sie wird nicht leckerer, nur weil sie größer ist und das Aufessen länger dauert. Diese Woche an der Ostsee bzw. auf dem Weg dorthin, wird allen unvergesslich bleiben. Wir sind Freunde geworden. Aus den vielen Familien, die diesen ganz besonderen Urlaub auf Usedom gewonnen haben, wurde EINE Familie. Dankeschön an unsere Partner AOK Plus und Little John Bikes, an unser Betreuerteam vor Ort und zu Hause im Sendestudio, an das Seetelhotel Familienresort Waldhof, an das Wetter und an die Deutsche Fußballnationalmannschaft. Ihr alle habt dafür gesorgt, dass wir hier oben und unterwegs auf den Fahrrädern unglaublich viel Spaß hatten. Jetzt ist es vorbei. Man möchte ein bisschen schwermütig werden bei dem Gedanken an die restlos aufgefutterte Käse-Quark Torte. Aber dafür ist jetzt Platz für eine Neue!! Frisch gebacken.
Also bis zum nächsten Mal!

Tag 7 & 8: Freitag 01. Juli und Samstag 02. Juli

Boote, Bildung Bälle. Das waren die Highlights des heutigen Tages! Bootsausflug zu den Kegelrobben (wir haben sie auch getroffen, alle Neune!), danach ging's ins größte U-Boot Museum der Welt und anschließend noch ins Peenemünder Raketenzentrum. 
Am Abend dann natürlich: Fußball!!! La Ostsee Mannschaft hat der La Mannschaft die Daumen und die straffen Waden gedrückt und siehe da: Lang hat er gedauert der Abend, aber am Ende Alles gut!!! 

Tag 6: Donnerstag 30. Juni

Mutige und außergewöhnliche Menschen gab es immer. Jene, die als erste zum Mond geflogen sind, den Mount Everest bezwungen,  Ozeane durchquert oder den Nordpol erreicht haben. Unsere Jungs, unsere Fahrradabenteurer, unsere unerschrockenen Pedalenhelden gehören mit dem heutigen Tag in diese Reihe der ganz großen Pioniere der Menschheit. Mit dem Fahrrad von Sachsen an die Ostsee!! Sensationell! Wir haben gekämpft, gelitten, gekeult, geklotzt und gelacht und am Ende haben wir es geschafft! Fast 600km! Diese Radtour wird nicht nur wegen der schmerzenden Hintern im wahrsten Sinne des Wortes in die Lebensanalen von uns allen eingehen.
Mit dreistündiger Verspätung trafen die Jungs bei Ihren Familien in Trassenheide auf Usedom ein. Weil Männer niemals jemanden nach dem Weg fragen, hatten sie sich um 50 (in Worten "fünfzig") Kilometer verfahren. Weil die Freude aber umso größer ist, wenn die Vorfreude etwas länger dauert, waren  beim Wiedersehen schließlich alle völlig aus dem Häuschen. Es folgten Grillparty und eine Geburtstagsfeier für die kleine Leonie (8), bevor sich die Männergruppe geschlossen zum Public Viewing zurückgezogen hat. Ein wundervoller Abend!

 

Tag 5: Mittwoch 29. Juni

Hinter uns liegt die 5.Etappe, lächerliche 85km! Wir haben uns das Stettiner Haff erkämpft, Seebad Ueckermünde. Das Salz auf unserer Haut könnte der Schweiß von beinahe 500 Radkilometern sein, die mittlerweile in unseren Stahlwaden stecken. Oder es ist das Salz der salzigen Ostseeluft. Egal, die Jungs sind absolut happy und haben diesen besonderen, diesen entrückt glücklichen, diesen ausgeflippt fröhlichen Gesichtsausdruck. Es bleibt allerdings zu vermuten, dass diese völlige Entspannung in den Gesichtern nur aufgesetzte Fassade ist. Tatsächlich sind die Jungs am 5. Tag ohne Frauen, ohne Kinder, ohne Stress, ohne Geschrei, ohne Verantwortung, also tatsächlich sind die Jungs im tiefsten Innern von einer großen Melancholie und Traurigkeit erfasst. 5 Tage!! Um diesen Kummer irgendwie zu verarbeiten, haben wir uns heute zu einer Selbsthilfegruppe zusammengeschlossen und gehen an unserem letzten gemeinsamen Männerabend zu einer Therapiesitzung in die angesagteste Hafenkneipe der Stadt.


Sandburgenwettbewerb stand heute ganz groß auf unserem Tagesplan! Der Burj Khalifa ist ein Witz gegen unsere Bauwerke. Die höchste Sandburg war mit 1,16 m schon fast ein Hindernis für die Möwen. Schön waren sie aber alle, deshalb waren auch alle Gewinner! Morgen kommen nun die Papas & eins steht schonmal fest: am Freitag haben die Muttis dann mal "kinderfrei" :)

Tag 4: Dienstag 28. Juni

Willkommen in Mecklenburg-Vorpommern hieß es heute, nach 110km. Wir übernachten in Penkun direkt am See. Mit André und die Morgenmädels zu verreisen bedeutet eben nicht nur, die letzten großen Abenteuer der Menschheit zu bestehen, sondern auch sehr idyllisch zu wohnen... (übrigens auch sehr zu empfehlen unsere gestrige Pension "Zum alten Fritz" in Altlewin)
Heute Vormittag kurze Schlechtwetterübung: "Anlegen der Regenbekleidung auf offener Strecke". Als der letzte damit nach 2.30 Minuten fertig war (die Zeit muss noch besser werden!) schien allerdings wieder die Sonne und so blieb es auch für den Rest des Tages. Die Jungs sind mit ihren Rädern inzwischen regelrecht verschmolzen. Eine Verlängerung der Radtour bis nach Skandinavien wird in Erwägung gezogen. Als neue Zielmarke ist das Nordkap im Gespräch.

Heute ging´s ganz zeitig erstmal an den Hundestrand. Bei 19 Grad Wassertemperatur war aber nur Studiohund Socke im Wasser. Danach sind wir alle zusammen ins Kinderland eingefallen. Liebes Radteam: mit 20 (!) Kindern im Bällebad - DAS ist wirklicher Stress ;) Im Anschluß haben wir uns noch flux auf Leihräder geschwungen und sind zu einer kleinen Radtour gestartet. Leider sind die Fahrradexperten von LittleJohnBikes nicht vor Ort! Unsere Conny hat den Kampf mit ihrem Sattel letztlich aber doch gewonnen. Der Tag heute endet am Strand mit Backfisch und Fischbrötchen.

 

Tag 3: Montag 27. Juni

Liebe Tour de France: diese Tour de Ostsee, diese unkaputtbaren Jungs sind der eindrucksvolle Beweis dafür, dass überirdische sportliche Spitzenleistungen auch ohne Doping möglich sind, abgesehen vielleicht von der einen oder anderen unterwegs eingeworfenen lokalen Bierspezialität. Hinter uns liegt die längste Etappe der Tour, 135 Kilometer! (die im Vorfeld veröffentlichten Entfernungsangaben wurden nach unten gerundet, um demotivierende Effekte zu vermeiden) Allen Mitfahrern geht es den Umständen entsprechend gut, nur das Sitzen fällt schwer. Sämtliche Mahlzeiten werden seit gestern im stehen eingenommen! Ein ganz liebes Dankeschön an unseren Betterwetterman Micha Klein, der bis jetzt auf jeder Etappe für unfassbar schönes Sommerwetter gesorgt hat und ein Dankeschön an unser Serviceteam Stefan und Franz, die mit Ihren Begleitfahrzeugen immer gut auf uns aufpassen und uns verwöhnen wie eine Katzenmutter ihre Jungen...

Für uns Mädels und Kinder ging es in einem Original Schoolbus in den Familientierpark nach Wolgast. Bei einer Führung haben wir gelernt, das Nutrias Vegetarier sind und Lemurenäffchen am Liebsten Mango essen. Zum Abschluss waren wir noch kurz am Strand und dann gab's Pommes für alle! Kindermund des Tages von Klein-Klara: Mama, ich hab Ostsee im Po ;)

Tag 2: Sonntag 26. Juni

Willkommene Abwechslung für das Radteam. Am Morgen wurden die Räder gegen Schlauchboote eingetauscht. Dann waren 7 Kilometer Paddeln angesagt, bevor wieder kräftig gestrampelt werden durfte.

Da sich die Sonne erstmal versteckt auf der Sonneninsel Usedom haben Kristin und ihr Team einen Ausflug nach Koserow zu "Karl`s Erebnisdorf" gemacht. Für Familien ist der Hof mit Hüpfkissen, Kartoffelrutsche, Traktorparcours, Streichelzoo, Ponyreiten, Bonbonfabrik, Riesenklettergerüst & Goldwaschanlage ein Paradies. Die Kiddies hatten einen super spannenden Tag und am Abend waren alle echt knülle.

Tag 1: Samstag, 25. Juni

Start für alle. Kristin ist zusammen mit den Mamas und Kiddies im Reisebus nach Usedom losgefahren.

Das war unsere erste Etappe: Görlitz-Bad Muskau. Eine Hitzeschlacht bei 34 Grad im Schatten. Allerdings bietet der Oder-Neiße Radweg auf diesem Abschnitt nicht all zu viel Schatten. Trotzdem war unser Radlerteam mindestens genauso motiviert und spielfreudig wie die Offensivabteilung der deutschen Fußballnationalmannschaft. Alle hatten Spaß, straffe Waden, am Ende der Etappe (70km) immer noch Reserven und ganz viel Durst.